Strache: Schengen-Öffnung wird Kriminalität nach oben treiben

"Tätigkeit" der organisierten Kriminalität, der Schlepperbanden und der Bettler wird ungemein erleichtert - Bundesregierung hat vor EU und Kriminalität längst kapituliert

Wien (OTS) - "Fürs Weihnachtsfest hätten sich die Österreicher sicher etwas anderes gewünscht", meinte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zur bevorstehenden Schengen-Erweiterung. Man müsse kein Prophet sein, um voraussagen zu können, dass durch diese völlig übereilte Maßnahme die Kriminalitätsrate weiter nach oben preschen werde. Die organisierte Kriminalität sei den realitätsfernen Politikern, die diese Grenzöffnung beschlossen hätten, zu großem Dank verpflichtet. Auch den Schlepperbanden werde ihre "Tätigkeit" jetzt ungemein erleichtert, seien sie doch jetzt nicht mehr gezwungen, sich durch Wälder und über Felder zu schleichen. Ganz im Gegenteil könnten sie jetzt bequem die Straße benützen. Und für das organisierte Bettlerunwesen brächen jetzt wahrhaft goldene Zeiten an.

Die Sicherheitslage sei jetzt schon mehr als dramatisch, betonte Strache. In Österreich fänden im Durchschnitt zehn Raubüberfälle am Tag statt, acht davon in Wien. Es sei zu befürchten, dass sich diese Zahl durch die Schengen-Öffnung rasant erhöhe. Die Erweiterung komme viel zu früh, in Wahrheit funktioniere das System noch nicht einmal mit den bereits im Schengen-Raum benachbarten Ländern. Nicht einmal die "alten" Schengen-Länder könnten die Außengrenze sichern. Österreichs Sicherheit sei in keiner Weise gewährleistet. Aber die Regierung habe offenbar vor der EU und der Kriminalität schon längst kapituliert.

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