Kollektivvertrag bringt 3,5 Prozent mehr für Bankangestellte

Lineare Anhebung um 3,3 Prozent plus 0,2 Prozentpunkte für Pensionskasse

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 70.000 Beschäftigten im Finance-Bereich konnten gestern Abend erfolgreich abgeschlossen werden. Die kollektivvertraglichen Gehälter werden linear mit 3,3 Prozent valorisiert. Die laufenden Pensionskassenbeiträge werden um 0,2 Prozent angehoben. Auch die Lehrlingsentschädigung und die Kinderzulage werden um 3,3 Prozent erhöht.++++

"Dieser Abschluss bringt den Beschäftigten ein nachhaltiges Gehaltsplus von jährlich ca. 123 Mio. Euro und sichert somit einen Anteil an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Branche. Er leistet zusätzlich einen substantiellen Beitrag zur Pensionssicherung", erklärt die Leiterin des Geschäftsbereichs Interessenvertretung in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Claudia Kral-Bast.

Einigung konnte auch erzielt werden über die Entwicklung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Sicherheit der Beschäftigten. "Angesichts steigendem Arbeitsdruckes und einer Häufung von Banküberfällen stellt diese Zielsetzung einen wichtigen Schritt in Richtung Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Angestellten dar", so Kral-Bast.

"Für die GPA-DJP reiht sich dieser Abschluss in eine Serie von sehr erfolgreichen Kollektivvertragsabschlüssen im vergangenen Jahr und beweist die solidarische Kraft unserer gemeinsamen gewerkschaftlichen Strukturen", so Kral-Bast abschließend.

ÖGB, 18. Dezember 2007 Nr. 751

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