Grüne NÖ fordern Pflegefonds

Krismer: "Zusammenarbeit aller Bereiche zu Gunsten der Menschen notwendig"

St. Pölten (Grüne) - Während es seit 2005 die Pflicht zur Zusammenarbeit im Gesundheitswesen für stationären und niedergelassenen Bereich gibt, besteht die Pflege weiterhin als Insellösung. "Nicht nur Betroffene wissen um den Spießrutenlauf zwischen Behörden, Institutionen und Pflichtversicherungen. Der Pflegefonds auf höchster Ebene eröffnet erst die Tür zum One-Stop-Shop für Menschen", so die Gesundheitssprecherin der NÖ Grünen, LAbg. Dr. Helga Krismer. Alle im Zusammenhang mit der Pflege stehenden Finanzmittel müssen gebündelt werden: Die LandespensionistInnen- und Pflegeheime als auch alle Leistungen an Trägerorganisationen, sowie die Sozialhilfe und alle weiteren Finanzmittel. Im teilstationären Bereich gibt es noch immer in Niederösterreich Defizite, obwohl bis 2010 die Versäumnisse seit 1994 behoben werden sollten. "Es geht mir nicht um Pflege, die 'medizinischer' wird, statt sozialer und auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht. Aber dass alle Spitäler mit 1.1.2008 vom Land betrieben werden und die Heime auch in Landeshand sind, macht eine Versorgung im stationären Bereich aus einer Steuerungshand sinnvoll. Es geht nicht an, dass nach einem Spitalaufenthalt bis zu 6 Monate auf den Bescheid des Pflegegeldes gewartet wird und die Person keinen Heimplatz hat, wenn sie aus dem Spital entlassen wird. Oder es muss sofort zuhause das Dienstleistungsangebot bereitgestellt werden. Das System ist perfektioniert, wenn die Behörden für die Menschen arbeiten, ohne Angehörige im Kreis zu schicken", ist LAbg. Krismer überzeugt, dass das System auf völlig neue Beine gestellt gehört.

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