LH Haider protestiert gegen Verwendung des Kärntner Fürstensteins als slowenisches Staatssymbol

BM Plassnik soll auf Slowenien einwirken - Land Kärnten wird seine Drucksorten mit Fürstenstein versehen

Klagenfurt (LPD) - Schärfstens gegen die Verwendung des Kärntner Fürstensteins als slowenisches Staatssymbol protestierte heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider. Von Außenministerin Ursula Plassnik forderte er, auf Slowenien gegen den Missbrauch des ältesten österreichischen Rechtssymbols einzuwirken. Plassnik solle, anstatt mit Slowenien den Fall der Schengengrenze zu feiern, für die Rücknahme dieses unglaublichen Fehlverhaltens eintreten. Der Landeshauptmann sprach von einer "untragbaren Provokation Sloweniens gegenüber Kärnten".

Haider kündigte an, dass das Land Kärnten alle seine Drucksorten im Laufe der nächsten Woche mit dem Kärntner Fürstenstein versehen werde. Damit wolle man Slowenien zuvorkommen, das den Fürstenstein als offizielles Logo auf seinen Dokumenten verwenden will. Der Landeshauptmann verweist auf die Geschichte, die eindeutig belege, dass der Fürstenstein ein Kärntner Rechtssymbol sei. Es sei absolut zu verurteilen, dass Slowenien die Geschichte des Fürstensteines nicht anerkenne.
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