Haimbuchner: Politik ist gefordert, Panzerproduktion von Steyr zu retten

Darabos und Bartenstein dürfen es nicht nur bei Worten belassen

Wien (OTS) - Die Überlegungen des US-Mutterkonzerns die Panzerproduktion von Steyr in die Schweiz zu verlegen, müsse die heimischen Politiker alarmieren und Darabos und Bartenstein seien "aufgefordert, sich für das österreichische Vorzeigeunternehmen einzusetzen", appellierte heute der oberösterreichische FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Die positiven Aussagen des portugiesischen Militärs über den Pandur Radpanzer verstärken die Vermutungen, dass die tschechische Regierung den Vertrag zu einem Politikum gemacht hat. Aussagen von Experten über die Tests bestätigen dies außerdem. Man hat so lange getestet, bis man schließlich ein paar Haare in der Suppe gefunden hat. Tatsächlich betrafen die Probleme hauptsächlich Dokumentationsfehler, welche zum Teil mehrfach gezählt wurden", so Haimbuchner weiter.

"Wenn die Existenz von heimischen Unternehmen aufgrund von politischen Motiven bedroht wird, ist auch die Politik gefordert", mahnt Haimbuchner. Steyr habe sich am freien Markt beim Bewerb in Tschechien durchgesetzt und werde jetzt mit unlauteren Methoden aus dem Rennen geworfen. Auch die wirtschaftspolitisch liberalen USA unterstützten ihre eigenen Rüstungsunternehmen massiv.

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