Fleckl lobte Verkehrssicherheitspaket mit höheren Strafen für Verkehrssünder

Wien (SK) - Lobend sprach sich SPÖ-Verkehrssprecherin Anita Fleckl über das von Infrastrukturminister Werner Faymann präsentierte Verkehrsicherheitspaket aus, das höhere Strafen für Verkehrssünder vorsieht. "Faymann hat im Sinne der Sicherheit vor allem gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern richtige Maßnahmen gesetzt. Alkohol hat am Steuer nichts zu suchen, alkoholisierte Lenker müssen sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst sein - es ist kein Kavaliersdelikt, betrunken mit dem Auto zu fahren. Das muss endlich auch der ÖVP klar werden. Es kann einfach nicht sein, dass wir den Alkoholkonsum bei Jugendlichen mit allen Mitteln versuchen zu verringern, selbst als Erwachsene aber kein gutes Beispiel abgeben wollen und mit bis zu 0,79 Promille unbehelligt Auto fahren wollen", sagte Fleckl. ****

Es müsse endlich mit der gerne geübten Praxis Schluss sein, wo sich jeder selbst ausrechnet, ob er oder sie noch fahrtauglich ist. Es sei unbestritten, dass sehr viele Unfälle aufgrund der Alkoholisierung der Fahrer verursacht werden. Auch wenn die schwersten Unfälle durch Lenker mit rund 1,5 Promille verursacht werden, dann heißt das nicht, dass leichtere Unfälle durch nicht so stark Alkoholisierte weniger wiegen. "Jeder Unfall ist zu viel, wenn er von betrunkenen Lenkern verschuldet wurde. Jede Maßnahme ist daher sinnvoll, die die Zahl der alkoholisierten Autofahrer verringert", unterstrich die SPÖ-Verkehrssprecherin.

Mit Alkohol im Blut sei man einfach nicht im selben Ausmaß fahrtauglich, so Fleckl. Daher sei noch wesentlich mehr Augenmerk auf Bewusstseinsbildung zu legen. Hier müsse ganz früh angesetzt werden. Die SPÖ-Abgeordnete wies dabei auf "tolle Aktionen" hin, die vor allem in den Bundesländern umgesetzt werden. So gibt es in einigen Bezirken "Nightlines", das sind Buslinien, die am Wochenende in der Nacht betrieben werden, wodurch junge Menschen sicher nach Hause kommen. In diesen Regionen habe sich die Zahl von "Disco-Unfällen" auch stark verringert. Eine weitere hervorragende Aktion wurde von der Salzburger Landesrätin Erika Scharer ins Leben gerufen. Dabei werden Mädchen und jungen Frauen das Bewusstsein gestärkt, dass sie nicht in Autos ihrer Freunde oder Männer einsteigen, wenn diese betrunken sind. "Diese und noch andere Aktionen müssen unbedingt unterstützt werden", betonte Fleckl.

Abschließend sagte die SPÖ-Verkehrssprecherin, dass es daher in jedem Fall der von Faymann eingeschlagene Weg, Organstrafen zu erhöhen und Nachschulungen zu verstärken, der richtige ist. (Schluss) js/mp

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