Ausländische Airlines: Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss nach langwierigen Verhandlungen

3,9 Prozent höheres Mindestgehalt rückwirkend ab 1.1. 2007 für 24 Monate

Wien (GPA-DJP) - Nach zähen und langwierigen Verhandlungen konnten die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 300 Beschäftigten bei ausländischen Airlines heute erfolgreich abgeschlossen werden. Die Mindestgehälter steigen mit 3,9 Prozent rückwirkend mit 1. Jänner 2007 für 24 Monate.++++

"Dieser erfolgreiche Abschluss zeigt, dass sich Engagement und die Mobilisierung der KollegInnen ausgezahlt haben. Die Veränderungen im Gehaltssystem werden entgegen ursprünglichen Plänen in einer stark abgeschwächten Form durchgeführt. Bei allen neu Eintretenden muss der Arbeitgeber dem/der Mitarbeiter/in eine Gesprächsmöglichkeit mit dem Betriebsrat über die kollektivvertragliche Einstufung und das System der Vorrückungen anbieten. Mit dem Abschluss konnten sich die Scharfmacher unter den Arbeitgebern nicht durchsetzen. Die ursprünglichen Pläne, die einem de facto Einfrieren der Gehälter gleichgekommen wären, konnten abgewehrt werden", zeigt sich der Verhandler der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Michael Pieber, zufrieden. Im Mai dieses Jahres hatten die Beschäftigten in Betriebsversammlungen ihren Protest kundgetan, zuletzt auch öffentliche Aktionen vor den Büros der ausländischen Airlines angekündigt.

ÖGB, 13. Dezember 2007 Nr. 740

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