Neue U-Bahn-Garnituren - SP-Hora: VP-Gerstl möchte mutwillig Vermögenswerte der WienerInnen vernichten

Wien (SPW-K) - "Der überwiegende Teil der in Wien verkehrenden und technisch auf eine Einsatzdauer von rund 40 Jahren ausgelegten U-Bahngarnituren ist deutlich jünger als 30 Jahre. Die Forderung von VP-Gerstl, diese - im Betrieb sich noch immer bestens bewährenden -Wagen auf den Schrottplatz zu verfrachten, ist ein Affront gegenüber den SteuerzahlerInnen. Würde man dem ausschließlich von parteitaktischen Überlegungen diktierten Wunsch nachkommen, würde das die Vernichtung von in die Hunderte Millionen Euro gehende Vermögenswerte der Wiener Linien und damit letztlich der Wienerinnen und Wiener bedeuten. Einmal mehr zeichnet sich der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP mit einem weiteren kuriosen Vorschlag negativ aus und disqualifiziert sich damit selbst", stellte Donnerstag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen Gerstls im Zusammenhang mit der Bestellung von weiteren 15 U-Bahn-Garnituren der Type "V" fest.

"Die Wiener Linien erneuern laufend ihren Fuhrpark und gestalten damit die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel noch attraktiver", setzte Hora fort. "Spätestens bis Ende des kommenden Jahres werden die restlichen ´V`-Züge der ersten 25 Garnituren umfassende Tranche wie ebenso weitere 39 Wagen der Type ´T` für den Betrieb auf der U 6 ausgeliefert sein. Nicht zuletzt werden 2008 wiederum weitere neue ULF-Garnituren mit ihrer weltweit niedrigsten Einstiegshöhe auf dem Straßenbahnnetz verkehren, zudem werden neue Niederflurbusse ausgeliefert. Wien investiert also nachweislich sehr hohe Beträge in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und ist damit sehr erfolgreich, was auch der jüngste Split Modal unterstreicht. Bei der Zahl aller zurückgelegten Wege der Bevölkerung hat der öffentliche den Kfz-Verkehr im vergangenen Jahr überholt", betonte der Mandatar.

Nicht zuletzt wies Hora auch die Kritik von Gerstl im Zusammenhang mit der Schuldenpolitik der Stadt zurück. Hora: "Im Gegensatz zur schwarzblauen Regierung, die während ihrer Regierungszeit den Schuldenstand des Bundes deutlich erhöht hat, hat Wien seine Verbindlichkeiten in den letzten Jahren laufend gesenkt und ist deshalb für sein Schuldenmanagement auch vom Rechnungshof ausdrücklich gelobt worden. Was einmal mehr die Inkompetenz des Verkehrssprechers der Wiener ÖVP in finanzpolitischen Angelegenheiten der Stadt unterstreicht", schloss Hora. (Schluss)

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