VP-Cortolezis-Schlager: Multikulti Träume regieren SP-Integrationspolitik

Frauenberger reiht sich nahtlos in SP-Konzeptlosigkeits-Stadtregierung ein

Wien (VP-Klub) - "Als skandalös und doppelbödig" bezeichnet die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, die heute, Donnerstag, von SP-Stadträtin Frauenberger getätigten Äußerungen zur Integrationsvereinbarung. "Auf der einen Seite spricht sich Frauenberger für kostengünstige und zielgruppenspezifische Integrationsmaßnahmen aus, auf der anderen Seite werden die Kindergartenpreise jährlich erhöht, so dass sich Familien mit Migrationshintergrund den Kindergartenbesuch in Wien nicht leisten können" so Cortolezis-Schlager.

"Besonders schwerwiegend ist diese Tatsache, da PIRLS und PISA gezeigt haben, dass insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund das Kinderbetreuungsangebot kaum wahrnehmen können und somit zu Risikoschüler/innen werden", meint die VP-Stadträtin und fügt hinzu:
"Mit diesen Aussagen reiht sich Frauenberger in die Reihe der SP-Konzeptlosigkeitsstadtregierung nahtlos ein."

"Wer die Sprache kann, ist besser dran" statt Multikulti-Konzept

Mit dem konzeptlosen Integrationseinzelmaßnahmen agiert die Stadt Wien wie Alice im Wunderland: Verträumt und an der Wiener Realität vorbei, so Cortolezis-Schlager. Statt sich "multikultimäßig" einmal mehr gegen eine "Deutschkurs-Verpflichtung" auszusprechen, sollte die im Märchenland befindliche SP-Stadträtin endlich ein wirksames Integrationsgesamtkonzept präsentieren und die von der ÖVP Wien im Rahmen der Kampagne "Wer die Sprache kann, ist besser dran" lange geforderten Maßnahmen umsetzen, betont die VP-Stadträtin.

"Der gratis-Kindergarten ab dem 4. Lebensjahr - ähnlich wie er in Kärnten und Niederösterreich besteht - muss auch in Wien in die Realität umgesetzt, die Schuleinschreibung in Wien sofort auf Mai/Juni des vorangehenden Schuljahres vorverlegt und ein flächendeckendes Deutschkursangebot an jeder Wiener Pflichtschulen für Eltern angeboten werden, so Cortolezis-Schlager weiter.

Zusätzlich erneuert die VP-Bildungssprecherin die ÖVP Forderung nach der Aufstockung der Deutschstunden im Rahmen der Integrationsvereinbarung von 300 auf 600 Stunden: " Mit der Erhöhung der Deutschstunden im Rahmen der Integrationsvereinbarung könnten wir endlich erreichen, dass die Sprachbarriere zwischen Eltern mit Migrationshintergrund und Ärzten, Lehrer/innen und Kindergartenpädagog/innen fällt. Unser Ziel ist es, dass nicht mehr die Kinder als Dolmetscher fungieren, sondern die Eltern die Sprache so gut können, dass sie selbst über den Gesundheitszustand oder die möglichen Bildungschancen ihrer Kinder beraten werden können."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002