Lichtenecker zur Ökostromgesetz-Novelle: Gesetzesentwurf zurück an den Start!

Trotz österreichischem Klimaschutzdebakel kein Einsatz von Pröll und Bartenstein beim Ausbau von Ökostrom

Wien (OTS) - "Die massive Ablehnung der Verbände von Erneuerbarer Energie zum Entwurf für ein neues Ökostromgesetz ist eindeutig, der Ausbau von Ökostrom wird dadurch weiterhin gebremst", reagiert Ruperta Lichtenecker, Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, auf die heutige Pressekonferenz der Verbände für Erneuerbare Energie. "Mit diesem Gesetz erhalten die Anlagenbetreiber wieder nicht die dringend notwendige Planungs- und Investitionssicherheit für den weiteren Ausbau von Ökostrom. "Die Verlängerung der Tariflaufzeiten -ausschließlich nach Gutdünken von BM Bartenstein - über die kurze Dauer von zehn Jahren hinaus, ist abschreckend für weitere Investitionen in Ökostromanlagen", so Lichtenecker. "Auch der neue Begutachtungsentwurf zur Tarifverordnung ist katastrophal, eine Tarifverordnung bis 2010 auf Grundlage des alten Ökostromgesetzes von 2006, kann nur als schlechter Witz angesehen werden", kritisiert Lichtenecker.
"Wir brauchen eine Totalreform des Ökostromgesetzes nach Vorbild des Deutschen Gesetzes für Erneuerbare Energien: Anhebung der Fördermittel, eine Abnahmegarantie, faire Tarife und eine Verlängerung der Förderlaufzeiten auf 20 Jahre", so Lichtenecker und weiter: "Es kann nicht sein, dass Österreich die Windenergie in China fördert, aber im eigenen Land auf den Klimaschutz und die heimische Wirtschaft vergisst."

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