FP- Gudenus: Reform der Wiener Jugendwohlfahrt dringend notwendig!

FP fordert interne Revisionsstelle für Wiener Jugendwohlfahrt

Wien,13-12-2007 (fpd) - "Aktuelle Fälle zeigen, dass ein
dringender Reformbedarf bei der Wiener Jugendwohlfahrt besteht!", so heute der Wiener Jugendsprecher der FPÖ, GR Mag. Johann Gudenus. Die Häufung der bekannt gewordenen Kindesmisshandlungen sei offenbar ein Symptom unserer Zeit. Ziel müsse sein, zum Schutze unserer Kinder, mit allen notwendigen Mitteln entgegenzukämpfen.

Die Antwort seitens der MA 11, sie hätten keine Fehler gemacht, sei mehr als zynisch. Unsere Jugendbehörden seien außerdem oftmals viel zu zögerlich, wenn es darum gehe Kinder aus sehr schlechten Verhältnissen in ihre Betreuung zu nehmen! Natürlich müsse andererseits auch immer der Schutz der Familie als Menschenrecht gewährleistet sein. Dies sei klarerweise eine sehr schwierige Güterabwägung. Die Jugendwohlfahrt sei jedoch nicht einfach nur eine reine Serviceeinrichtung, sie müsse ihre Rolle als Kontrolleure wirklich wahr und ernst nehmen! Die Wiener FPÖ lehnt zudem das Homo-Pflegeeltern Modell der Stadt Wien ab. So kämen die Kinder nur vom Regen in die Traufe, kritisiert Gudenus.

Die FPÖ Wien Forderung sei daher klar und nachvollziehbar: Auch die Kontrolleure müssen kontrolliert werden! Es müsse eine interne Revisionsstelle für die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt eingerichtet werden, die mit der internen Fehlersuche beauftragt wird, damit weitere Fälle schon im Vorfeld verhindert werden können, fordert Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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