Lopatka zu Anti-Doping-Kampf: Verdoppelung der Mittel ab 2008 notwendig

Neue nationale Anti-Doping Agentur steht für mehr Kontrollen, Aufklärung und Prävention im Kampf gegen Doping

Wien, 13. Dezember 2007 (OTS) - "Die jüngsten Berichte über einen neuen österreichischen Doping-Fall zeigen wie notwendig die Verdoppelung der Mittel im Kampf gegen Doping ist", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka. Die Neuorganisation der unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung NADA Austria ist eine der zentralen Aufgaben im Sport im kommenden Jahr. Durch die Organisation als gemeinnützige von den nationalen Verbänden unabhängige Ges.m.b.H. mit einer Geschäftsführung in der operativen Leitung ist eine effiziente Arbeit gewährleistet. Ergänzt wird diese Organisation durch eine Rechts-, Medizin und Ethik-Kommission. "Insgesamt stehen dem Anti-Doping-Kampf ab 2008 statt bisher 500.000 Euro über eine Million Euro zur Verfügung", so Lopatka, der für diese Verdoppelung der Mittel erfolgreich gekämpft hat. ****

Als weiteren essentiellen Punkt nannte der Sportstaatssekretär die Ausweitung der Kontrollmöglichkeiten. "Hinkünftig darf rund um die Uhr kontrolliert werden. Mit dem neuen Anti-Doping-Gesetz und der neuen Anti-Doping-Agentur intensiviert die österreichische Bundesregierung den Kampf gegen Doping glaubhaft und nachhaltig." Ziele des neuen Anti-Doping-Gesetzes sind eine verstärkte Prävention, die Optimierung der Verfahren und die Stärkung der Anti-Doping-Behörde. "Uns geht es auch um die Verfolgung der Hintermänner, was durch die erweiterte Kronzeugenregelung im neuen WADA-Code deutlich zum Ausdruck kommt", so Lopatka abschließend. Österreich hat die UNESCO-Konvention gegen Doping im Sport und mit ihr den WADA-Code im Juni 2007 ratifiziert.

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