AWO-Schwerpunkt zum internationalen Patentschutz

AWO und AWS forcieren Innovationsschutzprogramm IPP in Wachstums- und Schwellenländern - neues Buch: "Patentschutz in wichtigen Exportmärkten"

Wien (PWK991) - "Rechtliche und betriebliche Maßnahmen zum effektiven Schutz von österreichischen Technologien in China, Indien, Russland und den USA" waren die Themen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe "Innovation goes international" der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ und des austria wirtschaftsservice (AWS) diese Woche in Wien.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Buch "Patentschutz in wichtigen Exportmärkten" präsentiert (facultas, ISBN 978-3-7089-0162-6), das in Zusammenarbeit von AWO, AWS, Patentamt und Experten des internationalen Patentrechtes herausgegeben wurde. Internationaler Patenschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Aus vielen Studien geht hervor, dass Patentrechtsverletzungen ein Hauptrisiko und damit ein Hemmnis für Engagements österreichischer Betriebe in wichtigen Wachstumsmärkten sind. Vielfach werden Überlegungen zum Schutz des geistigen Eigentums zu spät getroffen. Seit dem Start des derzeit in Europa einzigen Unterstützungsprogramms der öffentlichen Hand für die Durchsetzung des geistigen Eigentums in Wachstums- und Schwellenländern - dem "IPP-Innovationsschutzprogramm" aus dem Jahr 2006 - ist die Sensibilität österreichischer Betriebe, ihre Produkte und Dienstleistungen in Schwellenländern zu schützen gestiegen. Innovationsschutz muss nicht aufwändig und teuer sein. Die Wahrscheinlichkeit der Verletzung geistigen Eigentums wird durch angemessene Maßnahmen zur Risikoreduktion auch für KMU beherrschbar.

Im Rahmen des Innovationsschutzprogramms IP werden u.a. Patentanmeldungen, die Erarbeitung und Umsetzung von Patentstrategien bis hin zur Durchsetzung von Schutzrechten in Wachstums- und Schwellenländern unterstützt - insbesondere in China, Indien und Russland. Durch die Angebote der AWO und ihrer Außenhandelsstellen mit über 100 Stützpunkten weltweit kann den österreichischen Unternehmen ein optimales Leistungsspektrum im In- und Ausland geboten werden. Seit Beginn des Innovationsschutzprogramms IPP konnten die Patentanmeldungen von österreichischen Unternehmen etwa in China um 30 Prozent gesteigert werden.

Das Buch "Patentschutz in wichtigen Exportmärkten" vermittelt einen Einblick in die zentralen Aspekte des internationalen Technologieschutzes durch die Anmeldung und Durchsetzung geistiger Schutzrechte wie Patente und Gebrauchsmuster. Praxisnah werden neben den Mechanismen und Risiken der Erlangung und Durchsetzung von Schutzrechten auch vorbeugende innerbetriebliche Maßnahmen erläutert. Das Buch ist ein Leitfaden für Unternehmer und führt auf leicht verständliche Weise in die Materie ein. Die Autoren beraten und unterstützen Unternehmen beim Technologieschutz im Heimatmarkt und im Export.

Die Veranstaltungsreihe "Innovation goes international" und das Buch "Patentschutz in wichtigen Exportmärkten" wurden im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international" von WKÖ und BMWA mitfinanziert. (BS)

www.go-international.at

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