Bohuslav: 4,4 Mio Euro mehr für mobile Hauskrankenpflege

Mobile Dienste sind wichtiges Standbein in Pflegeversorgung

St. Pölten (NÖI) - Für die flächendeckende Versorgung der mobilen Hauskrankenpflege stellt das Land 2008 4,4 Mio Euro zusätzlich bereit, berichtet Soziallandesrätin Petra Bohuslav. Damit sollen insbesondere die wachsenden Leistungsstunden, allein 2007 + 7 %, aber auch die ständig zunehmenden Personal- und Fahrtkosten berücksichtigt werden. Das Land unterstützt die sozialmedizinischen Dienste 2008 mit insgesamt 57,8 Mio Euro, gegenüber 53,4 Mio Euro im heurigen Jahr. "Damit solle gesichert sein, dass die Menschen ihrem Wunsch entsprechend im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden und in gewohnter Umgebung verbringen können, meint Bohuslav.****

Die mobilen Dienste sind ein ganz wichtiges Standbein in der Pflegeversorgung neben dem stationären Pflege- und Betreuungsangebot in den NÖ Heimen. Mit den mobilen Diensten wolle man die Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen zu Hause ermöglichen und eine stationäre Versorgung möglichst lange vermeiden, betont Bohuslav. "Es solle auch eine qualifizierte Unterstützung für Familie und Nachbarschaftshilfe sein. Mit der Erhöhung der Unterstützung sollen die Dienste auch in ländlichen Gebieten sichergestellt und der hohe Standard weiter gewährleistet sein". Stationäre und mobile Pflege sollten sich in Zukunft in flexiblen Modellen zum Wohl der Pflegebedürftigen Menschen miteinander vernetzen". Erste Pilotprojekte, wie z.B. bei der Tagespflege wurden gestartet.

Derzeit betreuen Mitarbeiter von NÖ Hilfswerk, NÖ Volkshilfe, Caritas der Erzdiözese Wien und Diözese St. Pölten und der Landesverband NÖ des Roten Kreuzes 234 Sozialstationen in NÖ. Die Mitarbeiter leisten mehr als 3,3 Mio Einsatzstunden jährlich für 14.300 Personen. Die sozialmedizinischen Dienste bieten medizinisch-therapeutische und pflegerische Hilfen ebenso wie praktische Alltagshilfen und kurzfristige Familienbetreuung. Jede Station verfügt zumindest über 3 Fachkräfte, von denen eine Fachkraft eine diplomierte Gesundheits-und Krankenpflegerin sein muss.

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