FPÖ-Landessekretär Jenewein verlangt nach Gedächtnisstütze

FPÖ promoted weiter Anliegen eines unter Diebstahlverdacht stehenden, zwischen Teheran und Wien pendelnden Holocaustrevisionisten

Wien (OTS) - Im Jahr 2002 verschwanden wertvolle, von Gemeindemitgliedern dem jüdischen Bethaus Lorbeergasse in Wien zur Verfügung gestellte Thorarollen, nachdem Moishe Arie Friedman versucht hatte, sich die Kontrolle über das Bethaus zu sichern. Friedman wurde damals wegen Besitzstörung verurteilt. Eine Hausdurchsuchung seitens der Sicherheitsbehörden blieb erfolglos und es musste das Strafverfahren eingestellt werden.

Friedman verließ vor mehreren Wochen Wien und begab sich nach Teheran, wo er neuerlich holocaustrevisionistische Aussagen tätigte. Die Staatsanwaltschaft Wien sowie das Büro für Verfassungsschutz wurden bereits über diese Äußerungen in Kenntnis gesetzt. Nunmehr konnten noch vor Friedmans Rückkehr die vermissten Thorarollen in seiner Wohnung sichergestellt und dem rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden.

In den letzten Monaten führte Friedman zahlreiche Gerichtsverfahren gegen eine jüdische Schule sowie jüdische Gemeindemitglieder und erhielt hierfür Unterstützung FPÖ-naher Medien und Anwälten sowie islamistischer Kreise.

Die IKG hat bereits die Wiederaufnahme des eingestellten Strafverfahrens gegen Friedman beantragt und ersucht die Justizbehörden und Gerichte endlich gegen den US-Staatsbürger mit der nötigen Strenge vorzugehen.

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