AK Benzinpreisanalyse: Alarmierend - fast einheitliche Rekordpreise in ganz Österreich! (2)

Wien (OTS) - Hohe Preise, niedriger Wettbewerb: Kein Ausweichen
mehr bei den Spitzenpreisen für Sprit gibt es für heimische AutofahrerInnen. Denn nur durchschnittlich zwei Cent beträgt der Preisunterschied zwischen "billigstem" und teuerstem Bundesland. Das zeigt die aktuelle bundesweite Treibstoffpreisanalyse bei 1.600 Tankstellen. Es gibt fast keinen Wettbewerb bei so gleichgelagerten Hochpreisen. AK Präsident Herbert Tumpel fordert Wirtschaftsminister Bartenstein auf, für mehr Wettbewerb zu sorgen. Als ersten Schritt soll der Wirtschaftsminister rasch eine Sitzung der Monitoringgruppe einberufen. Zweitens soll sich der Minister bei der EU-Kommission für eine europaweite Prüfung des Mienraölmarktes stark machen. Drittens sollte die Bundeswettbewerbsbehörde die Preispolitik der Mineralölkonzerne unter die Lupe nehmen.

Es gab auch noch nie so einen kleinen Preisunterschied zwischen dem "billigsten" und teuersten Bundesland: Auf einem extrem hohen Preisniveau beträgt die Differenz zwischen den "billigsten" Bundesländern (Wien und Kärnten) und teuersten Bundesländern (Salzburg, Vorarlberg) bei Eurosuper nur mehr durchschnittlich zwei Cent pro Liter. Bei Diesel liegen die Preise zwischen den "billigsten" Bundesländern (Kärnten und Burgenland) und den teuersten Bundesländern (Salzburg und Tirol) nur mehr durchschnittlich 1,9 Cent pro Liter auseinander.

Die Preise an den Autobahntankstellen sind um durchschnittlich sechs Cent pro Liter (Eurosuper) oder durchschnittlich vier Cent pro Liter (Diesel) teuerer als an normalen Tankstellen. Der Preisunterschied hat sich halbiert - die Preise an den normalen Tankstellen nähern sich den hohen Preisen an den Autobahntankstellen an.

Die Preise bei Diskontern sind zwar etwas niedriger, aber auch auf einem hohen Preisniveau. Diskonter verlangen für Eurosuper im Schnitt um 2,5 Cent pro Liter weniger, im Vorquartal waren es noch 2,7 Cent. Für Diesel verrechnen sie im Schnitt um 2,3 Cent weniger, bei der Vorquartalserhebung waren es um 3,1 Cent weniger.

SERVICE: Die Erhebung finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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