Frauenberger: "Wien leistet Hilfe vor Ort in Armutsregionen"

Schwerpunkt Ausbildung von Jugendlichen, Mädchen und Frauen

Wien (OTS) - Auch im kommenden Jahr wird Wien wieder eine Reihe
von Projekten zur Armutsbekämpfung in besonders benachteiligten Regionen Osteuropas und Afrikas finanziell unterstützen. Der Schwerpunkt wird dabei auf der Ausbildung von Jugendlichen liegen. Die Wiener Auslandshilfe wird dafür jeweils im Frühjahr und im Herbst 2008 entsprechende "calls" ausschreiben. Insgesamt stehen dafür rund 300.000 Euro zur Verfügung. Aus dem letzten "call 2007" werden am kommenden Freitag dem Wiener Gemeinderat die Subventionierungen für insgesamt acht Projekte in der Höhe von jeweils rund 20.000 Euro zur Beschlussfassung vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen auch hier Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung bzw. Berufsausbildung von Jugendlichen sowie insbesondere von Mädchen und Frauen, unter anderem in Moldau (Moldavien), dem ärmsten Land Europas, in der Ukraine, in Albanien, der Türkei, Bosnien und Indien.

Dazu Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger: "Ich sehe die Aktivitäten der Stadt Wien, die Hilfe vor Ort, als Teil einer effizienten Migrations- und Integrationspolitik. Denn es muss unser generelles Ziel in Europa sein, durch sinnvolle entwicklungspolitische Maßnahmen, die Lebenssituation der Menschen gerade auch in den Ausgangsländer von Migration zu verbessern. Wien trägt seinen Teil dazu jedenfalls bei."

Frauen und Mädchen stärken verbessert die Bildungschancen der nächsten Generation

Frauenberger hob in diesem Zusammenhang insbesondere die Förderung der Ausbildung von Frauen und Mädchen hervor. Eine gute Grundausbildung schaffe für Mädchen gerade in Ländern und Regionen mit sehr traditionellen Familienbildern eine wesentliche Grundlage in Richtung eines unabhängigen, selbstbestimmten Lebens. "Mädchen mit Schulausbildung heiraten später, haben weniger Kinder, nehmen früher medizinische Hilfe für sich und ihre Kinder in Anspruch und erhöhen damit die Lebenschancen und Gesundheit der Kinder". Letztlich habe das, so Frauenberger weiter, auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen, da für die nächste Generation damit die Bildungschancen und die Lebenssituation insgesamt verbessert werden. Bildung und die Förderung sei jedenfalls einer der wesentlichen Schlüssel für eine insgesamt fortschrittliche Entwicklung der Gesellschaften in den betreffenden Ländern und Regionen, stellte die Stadträtin abschließend fest. (Schluss) gph

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