Kärnten: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Brigadier Günter Polajnar

LH Haider zeichnete den scheidenden Kommandanten der 7. Jägerbrigade aus

Klagenfurt (LPD) - Brigadier Günter Polajnar übergibt heute, Donnerstag, das Kommando über die 7. Jägerbrigade an seinen Nachfolger Oberst des Generalstabes Thomas Starlinger. Beim Empfang anlässlich seiner Ruhestandsversetzung wurde Polajnar am Dienstagabend auf einstimmigen Beschluss der Landesregierung von Landeshauptmann Jörg Haider mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet.

Der Landeshauptmann sagte, dass Polajnar mit viel persönlichem Engagement und fester innerer Einstellung seine Aufgaben erfüllt habe. Der Brigadier habe immer seine Standpunkte vertreten und sei oft ein Fels in der Brandung gewesen. "Du bist immer für dein Bundesheer eingetreten", sagte Haider. Polajnar halte Gegenwind aus, was ihm großen Respekt eingetragen habe. Der Landeshauptmann strich auch das Bekenntnis Polajnars zu seiner Heimat Kärnten, seine gelebte Werteskala und die Verantwortung, die er immer für das Gemeinwesen getragen habe, hervor.

Polajnar freute sich, an seinem letzten Abend als Kommandant jene Leute zu begrüßen, "mit denen ich an so einem Tag am liebsten zusammen bin". Er dankte allen "Kraftfeldern von außen und innen". Die Partner des öffentlichen Lebens hätten ihm Freundschaft und Anerkennung gegenüber gebracht. Bei den Soldaten habe er Vertrauen, Kameradschaft und Loyalität in Reinkultur erlebt. Der Brigadier dankte vor allem auch seiner Frau Doris und seinen Kindern. Sie hätten ihn nahezu immer verstanden und die Erfordernisse, die das Soldatenleben mit sich bringt, immer mitgetragen. "Es war eine wunderbare Zeit", sagte er zum Abschied. Seinen Soldaten der 7. Jägerbrigade schenkte er eine Flagge mit dem Brigadewappen, die auf einer Seite die kärntner und auf der anderen Seite die steirischen Landesfarben trägt.

Viele gut ausgewählte Geschenke gab es auch für den Brigadier selbst. Das wohl außergewöhnlichste davon wartete aber bei ihm zuhause: Ein eineinhalb Tonnen schwerer Krastaler Marmorstein mit den eingravierten Eckdaten seiner Karriere wurde dort von den Soldaten aufgestellt. Kärntens Militärkommandant Brigadier Gunther Spath sagte, dass der Stein für Polajnars Beharrlichkeit sowie das Vertreten seiner Standpunkte stehe. Von Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher wurde Polajnar mit der Goldenen Medaille der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Ein besonderes Geschenk hatten auch seine Militärakademiekameraden aus dem Jahrgang Khevenhüller. Von General Edmund Entacher gab es die Einberufung zu einem Tanzkurs.

Brigadier Günter Polajnar war seit der Wiederaufstellung der 7. Jägerbrigade im April 1999 Kommandant von rund 4.000 Soldaten im Frieden sowie rund 6.000 Soldaten im Mobilmachungsfall. Zur 7. Jägerbrigade gehören das Jägerbataillon 25, das Pionierbataillon 1 und das Stabsbataillon 7 in Kärnten sowie die Jägerbataillone 17 und 18, das Artillerieregiment 1 und das Aufklärungsbataillon 1 in der Steiermark.

Polajnar wurde am 13. Februar 1945 in Puch/Villach geboren. Er und Ehefrau Doris sind Eltern zweier Töchter und eines Sohnes. Polajnar ist aktiver Fallschirmspringer, passionierter Berggeher und Radfahrer sowie Segelsportler, Modellbauer und Angler. Viel Zeit widmet er auch gerne seinen Enkelkindern.

Zum Empfang im Offizierskasino der Klagenfurter Khevenhüllerkaserne waren zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen. Seitens des Landes Kärnten waren die Landesräte Reinhart Rohr und Josef Martinz sowie Landesamtsdirektor Reinhard Sladko und sein Stellvertreter Major Dieter Platzer anwesend. Als Abschluss des offiziellen Teils wurde noch die von Brigadier Polajnar "eingefädelte" Partnerschaft zwischen dem Jägerbataillon 25 und dem deutschen Fallschirmjägerbataillon 263 besiegelt.

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