Neues Volksblatt: "Tag 18" (von christian Buchar)

Ausgabe vom 13. Dezember 2007

Linz (OTS) - Heute schreiben wir Tag 18 vor dem geplanten Inkrafttreten der Neu-Regelung für die 24-Stunden-Betreuung daheim -und vom Sozialministerium dazu geplante Info-Broschüren befinden sich noch immer erst "in Produktion", sind de facto als noch meilenweit von den Betroffenen entfernt. Mehr braucht es nicht zu wissen, um zu erkennen, dass bei der Informationsarbeit im Ressort von Erwin Buchinger ganz gewaltig etwas schief gelaufen ist. Entsprechend groß ist die Verunsicherung der Betroffenen - und entsprechend unverständlich das strikte Nein der SPÖ zur Verlängerung der auslaufenden Amnestie. Für augenzwinkernde Experimente ist da kein Platz mehr.
Wobei eines natürlich nicht verwechselt werden darf: Eine verlängerte Amnestie ist keine Lösung. Sie gibt lediglich mehr Zeit, eine solche zu finden, also die in diese Materie investierte Zeit besser zu nutzen, als das bisher der Fall war. Was eine solche bessere Lösung beinhalten muss ist auch klar: Österreichweit einheitliche Standards für die Betroffenen und ein Finanzierungskonzept für höhere Zuschüsse zu Betreuungsleistungen - denn was bisher dazu auf dem Tisch liegt, greift in vielfacher Weise einfach zu kurz.

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