Israelitische Kultusgemeinde (IKG) verurteilt infame Doppelstrategie der FPÖ gegenüber Muslimen und jüdischer Gemeinde

FPÖ propagiert in Österreich "Daham statt Islam" gegenüber gesetzestreuen österreichischen Muslimen, aber hofiert holocaustleugnende Mullahs aus Teheran

Wien (OTS) - Während die FPÖ ständig mit Ausländer- und Minderheitenfeindlichkeit auf Stimmenfang geht und sich dafür skurilerweise Zustimmung gerade von der jüdischen Gemeinde erwartet, gegen den EU-Beitritt der Türkei hetzt und in Österreich integrierte Muslime mit ihrer Islamdebatte verunglimpft, hat sie in Wahrheit Gemeinsamkeiten mit radikalen Islamisten.

Nicht nur waren FPÖ-Politiker stets gern gesehene Gäste in Libyen, Syrien, dem Irak Saddam Husseins und dem Iran, auch Vertreter des Holocaustleugnerregimes in Teheran waren bereits gern gesehene Gäste als Referenten in der Parteiakademie der FPÖ in Wien, noch lange bevor sie das österreichische Parlament besuchten. In dem der FPÖ nahestehenden Medium "Zur Zeit" wird gerichtlich verurteilten Holocaustleugnern wie David Irving eine Plattform gegeben und Medienunterstützung für Holocaustrevisionisten geleistet, die einer Verfolgung nur deshalb meist entgehen, weil sie ihre Aussagen als Ausländer eben in Teheran tätigen.

FPÖ-Obmann Strache fordert, verbunden mit einschlägigem Antiamerikanismus, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ende "der Ausgrenzungspolitik des Iran" und fungiert dieser Tage als Anführer einer Gruppe von Claqueuren beim Besuch einer iranischen "Parlamentarier"delegation in Wien.

Offensichtlich finden sich in der "jüdischen Frage", der Hetze gegen Israel, der Behandlung von Frauen und sexuellen Minderheiten Gemeinsamkeiten zwischen dem Iran und der FPÖ.

Erinnerungen an die Gastfreundschaft Hitlers für den Mufti von Jerusalem und an die moslemische bosnische SS-Division kommen auf.

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