Morak: Späte Erkenntnis der Kulturministerin - sie zahlt dem Film zu wenig Geld

Wien (ÖVP-PK) - =

Nachdem Kulturministerin Claudia Schmied bei der
Aufteilung der Budgetpositionen für die Jahre 2007 und 2008 neun Millionen Euro Rückstellungen für den Film aufgelöst und ins allgemeine Kulturbudget überführt hat, hat man den Filmschaffenden gnadenhalber dann wieder drei Millionen zurückgegeben. Das macht nach Adam Riese ein Minus von sechs Millionen Euro für den österreichischen Film. Frau Schmied beklagt zu wenig Geld für den österreichischen Film: Frau Schmied beklagt aber damit einen Umstand, den sie selber herbeigeführt hat. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Kultursprecher Franz Morak zum Vorschlag der Ministerin, eine Zweckbindung von Rundfunkgebühren an Film einzuführen. ****

"Plötzlich dämmert der Kulturministerin: Der Film hat zu wenig Geld. Das ist allerdings wahr, nur ein wenig zu spät! Der Weisheit letzter Schluss der Ministerin ist offenbar: Das Geld kommt vom Finanzminister, der Strom aus der Steckdose und der Regen vom Himmel. Gratulation zu dieser Erkenntnis, an der der österreichische Film sicher nicht genesen wird - so wenig wie der ORF an einer Gebührenerhöhung", so Morak. Die Verantwortung immer auf den Finanzminister zu schieben sei ein sonderbares Politikverständnis einer zuständigen Ressortministerin.
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