Vilimsky: Der österreichische Ausverkauf geht munter weiter - jetzt wird die Post filetiert!

Katastrophale Misswirtschaft der vergangenen Jahrzehnte holt jetzt die Verantwortlichen ein!

Wien, 12-12-2007 (fpd) - Der österreichische Ausverkauf geht
munter weiter. Nachdem die österreichische Post AG bereits im Jahr 2005 durch die Schließung von 310 Postfilialen das Serviceangebot -speziell im ländlichen Bereich - massiv eingeschränkt habe, bekommen nun 1600 Bedienstete ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art. Sie werden bis zum Jahr 2009 umgeschichtet und zwar ein Großteil vermutlich über einen kurzen hausinternen Umweg direkt zum AMS. Dies sei nicht nur völlig inakzeptabel, es ist in Wahrheit ein weiterer Offenbarungseid dieser rot-schwarzen Misswirtschaftsregierung, so heute der Konsumentenschutzsprecher der FPÖ, NAbg. Harald Vilimsky, angesichts der neuesten Entwicklungen rund um die Post AG.

Als besonders perfide bezeichnete Vilimsky die Tatsache, dass wohl auf der einen Seite mit den Mitarbeitern ganz locker umgegangen werde, die Post AG jedoch einen fünften Vorstand für Paket und Logistik ausschreibe. Es würde, so Vilimsky, auch nicht besonders verwundern, wenn sich die Herrschaften auch noch so ganz nebenbei die Diäten erhöhen.

Die gesamte Farce rund um die Post AG gehe mittlerweile in die x-te Runde und es sei höchst an der Zeit, dass man endlich damit beginne, dieses "Dienstleistungs-Monstrum" an die Gegebenheiten des neuen Jahrhunderts anzupassen. Wenn man durch falsches wirtschaften Großkunden wie etwa die Versandhäuser Otto/Universal und Quelle/Neckermann verliert, so dürfe man den Fehler nicht beim potentiellen Kunden suchen, sondern müsse bei sich selbst anfangen. Und wie ein altes Sprichwort schon sagt, fängt der Fisch bekanntlich beim Kopf zu stinken an, so vilimsky abschließend. (Schluß)

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