Sanft neigt sich die Arbeitsmarktkurve...

Wien (OTS) - 776 Personalverantwortliche aus ganz Österreich
wurden für den ersten Manpower Beschäftigungsausblick zum neuen Jahr befragt. Das Ergebnis: 15% der Betriebe wollen Personal aufstocken, 11% müssen abbauen.

Diese Differenz von "nur" +4% für das 1. Quartal 2008 liegt deutlich unter der Rekruting-Euphorie der letzten beiden Quartale. Im 4. Quartal 07 betrug der Saldo noch +8%, im 3. Quartal 07 gar +12%. Manpower Geschäftsführer Erich Pichorner beruhigt: "Zu Jahresbeginn ist es im Arbeitsmarkt immer vergleichsweise still. Der große Personalaufbau findet in Österreich immer im 2. und 3. Quartal statt."

Je nach Bundesland haben die Personalchefs unterschiedliche Erwartungen an den Jahresbeginn. Am besten stehen die Chancen auf einen neuen Job in Vorarlberg (+16%), Salzburg (+10%), Kärnten (+9%) und Oberösterreich (+8%), am schlechtesten im Burgenland (-9%), in Niederösterreich (-5%) und in der Steiermark (+/-0%).

Auch nach Branchen ist die Bandbreite groß. Personal aufbauen wollen die Wirtschaftssektoren Sachgütererzeugung (+22%) und Gastronomie & Hotellerie (+18%) in sehr hohem Maß. Abbauen müssen Land- & Forstwirtschaft (-9%); Handel (-8%); Bergbau & Rohstoffgewinnung (-6%) und der Mischsektor Kredit- & Versicherungswesen, Immobilien & unternehmensnahe Dienstleistungen (-3%).

Wer sich in Europa nach einem Job umschaut, sollte nach Norwegen gehen. Hier boomt der Arbeitsmarkt deutlich über dem Schnitt (+21%). In den meisten anderen Staaten verlangsamt sich im 1. Quartal die Wachstumskurve ähnlich wie in Österreich. Die gute Nachricht: In allen Ländern werden mehr Leute aufgenommen als abgebaut.

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