Strache: Maßnahmen zum Schutz unserer Kinder sind weiter ausbaufähig

Erste Initiative der Justizministerin begrüßenswert

Wien (OTS) - In einer Reaktion auf das von Justizministerin Berger vorgestellte Maßnahmenpaket gegen Gewalt an Kindern, stellte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fest, dass die Ausweitung der Anzeigenpflicht unumgänglich sei, jedoch sollte es eine - wie von der FPÖ gefordert - unbedingte Anzeigepflicht sein und für alle Personen, die beruflich mit Minderjährigen zu tun haben gelten. Und zwar dann, wenn ein begründeter Verdacht des physischen, sexuellen oder psychischen Missbrauchs besteht. Weiter stellte er fest, dass es Opferhilfe, aber keine Gnade für die Täter geben müsse.

"Gewalt gegen Kinder oder sexuelle Übergriffe auf sie gehören zu den schrecklichsten Verbrechen. Ich kann dies nur immer wieder betonen. Nur wenn die Strafen sich verschärfen, kann alleine durch Abschreckung präventiv viel zum Schutz der kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft etwas erreicht werden", so Strache. Dass aufgrund des Dringlichen Antrags der FPÖ zum Schutz unserer Kinder jetzt die Regierung offenbar initiativ werde, sei begrüßenswert und bestätige einmal mehr die starke Oppositionsrolle der Freiheitlichen.

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