Rossmann: Währungsfonds bestätigt Grüne Kritik an der FMA-Reform

Kritik muß unbedingt ernst genommen werden

Wien (OTS) - Der Währungsfonds hat die grüne Kritik an der FMA-Reform bestätigt: "The separation of power and responsibilities [between FMA and OeNB] is potentially dangerous." Und: "In this connection banks' shareholdings in the OeNB may create the impression that an arm's length relationship is not maintained. Disposal of these shareholdings should be considered." Zudem sind auch die ExpertInnen des Währungsfonds wie die Grünen der Meinung, dass die Staatskomissäre abgeschafft werden sollen und dass Geld in mehr on-site Bankenprüfungen fließen sollte.

Zudem fordert der Währungsfonds bei den langfristigen Sparprodukten wie Pensionskassen, Lebensversicherungen und Zukunftsvorsorge: "It is important to ensure that the regulatory and tax framework does not distort competition between fundamentally similar instruments ... Equally, consumer protection will be an on-going concern; savers may often have difficulty understanding the risks, returns, and fees attached to long-term complex products."

Damit übernimmt der Währungsfonds auch die grüne Kritik am geringen Wettbewerb, den hohen Kosten und der Risikoüberwälzung auf die Haushalte. Bei der Zukunftsvorsorge verlangt der IWF, dass die 40-Prozentgrenze für Veranlagungen am Wiener Markt fällt: "However, the limitation constrains diversification to larger, more liquid markets, and thus potentially worsens the risk-return ratio."

"Wir sehen uns vom Währungsfonds in unserer Einschätzung der Finanzmarktreform und der Überwälzung von Risiko auf private Haushalte bestätigt.", so der grüne Finanzsprecher Bruno Rossmann. "Wenn die Regierung schon dem grünen Entschließungsantrag zur FMA-Reform nicht zustimmen wollte, so ist mit der Kritik des IWF an der Schnittstellenproblematik bei der Bankenaufsicht und an der Risikoüberwälzung an private Haushalte endgültig Feuer am Dach."

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