Haimbuchner: "Tschechen lassen Steyr-Vertrag wegen Budgetnöten platzen!"

Österreich soll notfalls Steyr-Werke unterstützen

Wien (OTS) - "Tschechische Journalisten erklärten am Rande der Pressekonferenz von Minister Parkanowa, dass die tschechische Regierung aufgrund von Budgetnöten nach einem Anlass gesucht hat, um aus dem Vertrag mit Steyr aussteigen zu können. Die Probleme bezüglich der Liefertermine sollen sich nur auf geringfügige Schwierigkeiten beziehen", sagte heute der oberösterreichische FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Am 4. November 2007 erklärte ein Sprecher von Steyr, dass die Probleme bereits gelöst seien und die 17 bereits gebauten Fahrzeuge würden entsprechend umgerüstet werden. Ein schwerwiegendes Problem für heimische Rüstungsunternehmen ist die geringe Bereitschaft der Regierung Produkte für das eigene Heer anzuschaffen", so Haimbuchner. "Der Verteidigungsminister sollte ernsthaft erwägen, im äußersten Notfall die 17 bereits gebauten Radpanzer für das österreichische Bundesheer anzuschaffen, um so österreichische Arbeitsplätze zu sichern. Außerdem sollte der weitere Bedarf an solchen Fahrzeugen geprüft werden. Wenn das Rüstungsprojekt mit Tschechien endgültig platzen sollte, könnte es über eine Beschaffung Österreichs gerettet werden", regte Haimbuchner an.

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