Wiener Jugendwohlfahrt - SP-Straubinger: "Laufende Optimierung selbstverständlich!"

MAG ELF am besten ausgestattete Jugendwohlfahrt in Österreich

Wien (SPW-K) - "Die ÖVP hat auch beim sensiblen Thema Jugendwohlfahrt offenbar keine Scheu, auf die Populismus-Schiene zu setzen - ohne Kenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten", sagte heute die Wiener SP-Gemeinderätin Mag. Sybille Straubinger in Reaktion auf Aussagen der ÖVP. "Tatsache ist, dass die MAG ELF mehr als 1.400 Dienstposten hat und damit die größte und am besten ausgestattete Jugendwohlfahrt in Österreich ist. Allein im heurigen Jahr gab es 10,5 zusätzliche Dienstposten in der Sozialarbeit und im Präventionsbereich." Mit 1. Jänner werde es weitere 5 weitere Dienstposten geben.

Auch die Schnittstelle zwischen Jugendwohlfahrt und Kinderpsychiatrie habe man optimiert und einen Liasondienst -Kinderpsychiater besuchen regelmäßig Einrichtungen der MAG ELF -eingerichtet, so Straubinger. "Ebenfalls ausgeweitet wurde die Kapazität der Pflegeeltern." Das Budget der MAG ELF werde permanent aufgestockt. "Im Jahr 2006 betrug das Jahresbudget noch 155,6 Mio Euro - im nächsten Jahr stehen 168,3 Mio. zur Verfügung!"

Zum Thema Unterbringung von Kindern sagte Straubinger: "In Wien gibt es 12 Krisenzentren für die 3 bis 18-Jährigen. Kleine Kinder bis zu 3 Jahren kommen zur Krisenabklärung zu Krisenpflegeeltern und werden von ihnen versorgt - dieses System ist in ganz Österreich einzigartig!" Rund 2.500 Kinder seien durchschnittlich in Wien in fremder Erziehung untergebracht, zum Teil bei Pflegeeltern und zum Teil in Sozialpädagogischen Wohngemeinschaften. "Hier ist in Wien für ausreichend Plätze gesorgt. Vorrangiges Ziel der MAG ELF ist es jedoch, gemeinsam mit Eltern eine Lösung zu finden, um das Kind in der Familie zu belassen. Dafür wurde in den letzten Jahren eine Palette an neuen Unterstützungsmöglichkeiten eingeführt -so z.B. das Sozialpädagogische Familiencoaching, Videounterstütztes Familienintensivtraining, 5-Tages-Wohngemeinschaft etc."

Zu den Verbindungsdiensten in den Spitälern betonte die SP-Gemeinderätin: "Die Arbeit der SozialarbeiterInnen in den Geburtenstationen dient nur im weitesten Sinne dem Kinderschutz und zwar in Form von Präventionsarbeit." Hier werde das Wäschepaket an die Eltern weitergegeben und den Eltern das Serviceangebot der MAG ELF, wie etwa diverse Beratungsangebote in den Eltern-Kind-Zentren, näher gebracht. "In Kinderspitälern arbeiten keine Sozialarbeiter des Jugendamtes. Hingegen gebe es hier eigene Kinderschutzgruppen, die spitalsintern gemeinsam mit den Ärzten agieren, wenn Verdacht auf Misshandlung bestehe. "Wird dieser Verdacht dann explizit festgestellt, erfolgt eine Meldung an die Jugendwohlfahrt, die daraufhin sofort tätig wird", schloss Straubinger. (Schluss)

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