Wiener ÖVP kritisiert Jugendwohlfahrt der Stadt Wien

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Bereich der Jugendwohlfahrt übten
GR Karin Praniess-Kastner und die Familiensprecherin GR Mag. Ines Anger-Koch im Rahmen eines Mediengesprächs der Wiener ÖVP am Mittwoch.

Trotz erschreckender Berichte des Kontrollamts sowie der Kinder-und Jugendanwaltschaft, die u.a. im Jahr 2005 den Anteil der an sexueller Gewalt betroffenen Kinder mit 73,3 Prozent angaben, hätte die Jugendwohlfahrt die Anpassung von finanziellen und personellen Ressourcen verweigert. Ein zentraler Vorwurf der Wiener ÖVP betrifft die Zuständigkeit in diesem Bereich. Daher fordern Praniess-Kastner und Anger-Koch eine genauere Festschreibung der Zusammenarbeit der MA 11 (Amt für Jugend und Familie) und Mitarbeitern im Gesundheitswesen, im Justizwesen sowie im Kindergarten- und Schulsystem. Präventionsmöglichkeiten gebe es zudem im Pflichtschulbereich. Dieser solle durch den Einsatz von SozialarbeiterInnen und Schulpsychologen an jedem Wiener Schulstandort stärker an das Jugendwohlfahrtssystem angebunden werden.

Der geforderte Maßnahmenkatalog beinhaltet u.a. auch eine Aufstockung des Budgets von derzeit rund 6,5 Millionen auf 8,5 Millionen Euro, zehn zusätzliche SozialarbeiterInnen in den Wiener Spitälern sowie den Ausbau von, laut ÖVP zuvor abgebauten, 36 Dienstposten in den insgesamt 18 Regionalstellen "Sozialarbeit mit Familien".

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