Kdolsky: WGKK-Sanierungskonzept muss allen Beteiligten vorgelegt werden

Gesundheitsministerin erfreut über Obmann Bittners Reaktion

Wien (OTS) - Wie den Medien heute, Dienstag, zu entnehmen war, hat die WGKK ihr Sanierungskonzept fertig gestellt und damit einen wichtigen Teil der Vereinbarung zwischen Bundeskanzler Gusenbauer, Vizekanzlerund Finanzminister Molterer, Gesundheitsministerin Kdolsky und der Kassenführung erfüllt.

"Leider wurde dieses Konzept den Medien übergeben, noch bevor es an das Gesundheitsministerium als Aufsichtsbehörde geschickt wurde", so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in Reaktion auf die heutige Berichterstattung. "Das Thema ist jedoch zu wichtig, um sich Teile des Sanierungskonzeptes für die WGKK, die immerhin für ein Drittel des Gesamtkassendefizits verantwortlich ist, über die Medien auszurichten. Ich warte deshalb mit Spannung auf das Gesamtkonzept, um in weiterer Folge in Gespräche eintreten zu können. Bis jetzt liegt mir auch noch keine diesbezügliche Terminanfrage von Obmann Bittner vor."

Die Ministerin zeigte sich erfreut über die Aussagen Bittners im 'Kurier' vom 12.12.2007, wonach die WGKK bei der Stadt Wien eine Rückverrechnung der ausgelagerten Leistungen fordern werde. "Mein Motto 'Geld folgt Leistung' geht damit in eine konkrete Umsetzung. Wenn die Stadt Wien Leistungen, die früher im Spitalsbereich erbracht wurden, in den niedergelassenen Bereich auslagert, wo diese effizienter erbracht werden können, entspricht das ganz den Intentionen der Gesundheitsreform. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass auch eine Rückverrechnung dieser Leistungen erfolgt, denn es kann ja nicht sein, dass die Stadt Wien von der Spitalsfinanzierung des Bundes profitiert, jedoch die zu erbringenden Leistungen ohne entsprechende Abgeltung in den niedergelassenen Bereich auslagert, wo die Krankenkasse dafür bezahlt", so Kdolsky abschließend.

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