VP-Korosec ad Bittner: Wo bleiben Einsparungen bei der WGKK selbst?

Wien (VP-Klub) - "Die WGKK will bei allen ihren Partnern im Gesundheitswesen sparen - bei sich selbst allerdings nicht", so die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, zum heute in der Tageszeitung Kurier erschienen Interview mit WGKK-Obmann Franz Bittner, in dem dieser Einsparungsvorschläge zur Sanierung der maroden Kasse erläutert. Bittner hole sich das fehlende Geld nun bei anderen, etwa den Ärzten oder dem Finanzminister, anstatt zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, vermisst Korosec Vorschläge zu Einsparungen bei den Strukturen der WGKK selbst, etwa bei der Verwaltung, deren Kosten verglichen mit der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse skandalös hoch seien.

Wien muss seinen Beitrag leisten

"Würde das schwer defizitäre Hanusch-Krankenhaus endlich von der Stadt Wien übernommen werden, wie im Regierungsübereinkommen vereinbart wurde, könnte sich die WGKK jedes Jahr Millionen sparen", so Korosec, die nicht nachvollziehen kann, warum Bürgermeister Häupl die WGKK im Stich lasse. Schließlich sei es die Aufgabe der Stadt Wien, für eine ausreichende Spitalsversorgung der Bevölkerung Sorge zu tragen.

Bezug nehmend auf eine Pressemeldung Häupls, in der er Gesundheitsministerin Kdolsky als unverfroren bezeichnet, da diese der WGKK geraten habe, sich Geld vom Land Wien zurückzuholen, rät Korosec Häupl, statt in alt bekannter Manier laut zu poltern, zu seiner Verantwortung zu stehen. Es sei schließlich eine Tatsache, dass die präoperative Diagnostik in Wien aus dem Spitalsbereich ausgelagert wurde. "Häupls Regierung schickt Patientinnen und Patienten für Untersuchungen vor Routineoperationen quer durch die Stadt, um die Kosten für diese Leistungen der WGKK umzuhängen. Das ist nicht nur patientenfeindlich, sondern hat auch zur Finanzmisere der Kasse beigetragen", schließt Korosec.

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