Bayr: Einigung auf Anpassungsfonds bei UN-Klimakonferenz "Erfolg mit Pferdefuß"

Zu geringe Dotierung - "Süden finanziert Süden"

Wien (SK) - Gestern gab es bei der UN-Klimakonferenz in Bali eine Einigung auf einen Anpassungsfonds, mit dem die ärmsten Länder in die Lage versetzt werden sollen, notwendige Maßnahmen für die Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren. Aus Sicht von SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr, die an der Konferenz teilnimmt, ein "Erfolg - allerdings mit Pferdefuß". Neben der voraussichtlich viel zu geringen Höhe der Dotation kritisiert Bayr, dass das Geld dafür nicht zusätzlich aufgebracht werden soll, sondern aus einem bestehenden Entwicklungsinstrument entnommen werden soll - "also finanziert quasi abermals der Süden den Süden". ****

Die SPÖ-Umweltsprecherin hat außerdem an einem vom Europäischen Parlament veranstalteten Runden Tisch zur Frage des weltweiten Kohlenstoffmarktes unter Einbeziehung sowohl des Nordens als auch des Südens teilgenommen. "So wichtig eine Debatte über diese Frage ist, so bedauerlich ist die Schieflage derer, die debattieren - nämlich mit einer indonesischen Ausnahme nur Europäer. So werden wir uns schwer tun, zu einem Dialog auf gleicher Augenhöhe zu kommen und die Bedürfnisse des Südens wirklich ernst zu nehmen", machte Bayr deutlich.

Das tägliche Weblog der SPÖ-Umweltsprecherin von der UN-Klimakonferenz ist auf http://www.campa.at/home/blog/showblog/22 nachzulesen. (Schluss) ps

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