VP-Walter ad WGKK: "SP-Bittner lässt Mitarbeiter im Regen stehen"

Fehlende Reformen der vergangenen Jahre gehen zu Lasten der WGKK-Mitarbeiter

Wien (OTS) - "Der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, Bittner, lässt seine Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen. Während die WGKK-Mitarbeiter offenbar auf sein Geheiß im Regen vor der ÖVP-Landesparteizentrale demonstrieren mussten, zog Bittner die warme Stube vor und blieb der Demonstration fern. Dieses mangelnde Engagement ist bezeichnend, lässt Bittner doch auch bei der notwendigen Sanierung der WGKK seit Jahren jeglichen Einsatz vermissen." Das sagte der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, anlässlich der heutigen als "Teil-Betriebsratsversammlung" titulierten Demonstration der WGKK. Walter betonte, dass sich die ÖVP nie gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WGKK gewendet hat. "Ganz im Gegenteil: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WGKK kommen völlig unverschuldet zum Handkuss und sind dementsprechend verunsichert, wenn ihr Obmann öffentlich von Pleite spricht. Bittner muss nun so rasch wie möglich dafür sorgen, dass er mit einem nachhaltigen Sanierungskonzept die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichert und gleichzeitig mit dem Geld der Beitragszahler, die schließlich das System erhalten, vernünftig wirtschaftet."
Ähnliche Kritik kam auch vom Klubobmann der Wiener ÖVP, Matthias Tschirf: "Statt sich um die berechtigten Anliegen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern, lässt Bittner diese lieber im Stich. Das zeigen auch die niedrigen Gehaltsabschlüsse der vergangenen Jahre, für die Bittner als Arbeitgeber die Schuld trägt. Billige Polemik ist ihm offenbar lieber als konstruktive Arbeit, das bewies auch die heutige Gesprächsverweigerung Bittners."
Die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, betonte, dass die fehlenden strukturellen Reformen der vergangenen Jahre zu Lasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WGKK gehen. "So leistet sich die WGKK mit dem Hanusch-Krankenhaus immer noch den Luxus eines Schwerpunktspitals. Die ÖVP fordert die rasche Übernahme des Hanuschspitals in den KAV. Ein entsprechender Antrag der ÖVP Wien wurde allerdings im Wiener Gemeinderat vom 20. November von der SPÖ abgelehnt. Und das, obwohl die Stadt Wien kompetenzrechtlich für die Gesundheitsversorgung der Stadt zuständig ist", so Korosec abschließend.

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