ÖSTERREICH: Spar-Boss Drexel will Adeg-Übernahme durch Rewe bekämpfen

Gerhard Drexel zu ÖSTERREICH: "Rewe versucht Adeg als Sanierungsfall hinzustellen und spielt sich dann als Retter auf"

Wien (OTS) - Die Aufstockung der Rewe Group Austria-Anteile von
24,9 auf 75 Prozent bei der Adeg sorgt innerhalb der Lebensmittelbranche für Aufregung. Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen Ausgabe berichtet geht vor allem Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar-Gruppe, hart mit Rewe ins Gericht. "Wir haben immer gesagt, dass die Minderheitsbeteiligung nur der Beginn einer schleichenden Adeg-Übernahme ist. Und wir haben recht behalten", so Drexel zu ÖSTERREICH. "Rewe versucht Adeg als Sanierungsfall hinzustellen und spielt sich dann als Retter auf."

Der Spar-Boss bezweifelt auch, dass es Adeg tatsächlich so schlecht geht, wie kolportiert wird: "Erst vor wenigen Monaten hat Adeg vom Edeka-Konzern 20 große Verbrauchermärkte, die ehemaligen Magnet-Märkte, übernommen. Niemand kauft defizitäre Märkte, wenn er finanzielle Probleme hat", so Drexel. Unterm Strich ist Drexel davon überzeugt, dass die Übernahme rechtlich "nie durchgehen darf". Zudem kündigt der Spar-Boss an, erneut eine Eingabe bei der Bundeswettbewerbsbehörde zum Thema Rewe/Adeg zu machen.

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