Grüne Wien/Gretner: Häupls Scheinheiligkeit unerträglich

"Häupl hat sich noch im Frühjahr für Sängerknabenprojekt im Augarten ausgesprochen"

Wien (OTS) - Die heutigen Aussagen des Bürgermeisters zum Nutzungskonflikt am Augartenspitz sind eines Bürgermeisters nicht würdig. Planungs- sprecherin Sabine Gretner: "Ich möchte Bürgermeister Häupl daran erinnern, dass er sich noch im März dieses Jahres klar für das Sängerknabenprojekt ausgesprochen hat, und somit die Diskussion entscheidend beeinflusst hat". Häupl hat in einer APA-Aussendung "grundsätzliche Unterstützung" für den Konzertsaal der Wiener Sängerknaben signalisiert. In der APA heißt es weiter, die "Schaffung
einer zeitgemäß ausgestatteten Wirkungsstätte für die Sängerknaben sei notwendig. Probleme mit der Örtlichkeit - am Rande des Augartens - hat Häupl nicht".

Noch in der letzten Gemeinderatssitzung haben die Grünen Wien einen Antrag eingebracht, der eine klare Haltung der Stadt Wien an die Bundesverwaltung zum Ausdruck gebracht hat, von Entscheidungen vor Ende des Leitbildprozesses abzusehen. Dieser Antrag wurde von ÖVP und SPÖ abgelehnt.

"Seit gestern ist klar warum. Umso ärgerlicher sind nun die weinerlichen Stellungnahmen der Wiener SPÖ Politiker. Sich nun hinzustellen und darauf hinzuweisen, dass es einzig und allein eine Bundesangelegenheit sei, wie mit einem denkmalgeschützten Park im dichtbesiedelten Stadtgebiet umgegangen wird, ist ein Chuzpe", so Gretner.

"Wie Schicker sich einen Leitbildprozess vorstellt, wenn gleichzeitig die Baumaschinen auffahren, ist mir schleierhaft. Damit drückt sich einmal mehr das überhebliche SPÖ Verständnis für Bürger-beteiligungsverfahren ab, die sich rächen wird", so Gretner abschließend.

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