Kickl: Wirtschaftskammer im Multi-Kulti-Wahn

Ausbildungsoffensive für inländische Arbeitskräfte statt Geldvernichtung im Zuwanderer-Bereich

Wien (OTS) - "Die Wirtschaftskammer befindet sich in ihrer Gier
nach Billigarbeitskräften wieder einmal im Multi-Kulti-Wahn", kommentierte FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl die heutigen Aussagen von Wirtschaftskammer-Generalsekretär Mitterlehner zu Migranten-Kindern. Fachkräfte könne man vor allem dadurch bekommen, dass man die Ausbildung von jungen Österreicherinnen und Österreichern in heimischen Betrieben auch von Seiten der Politik wieder stärker fördere. Zu diesem Zweck fordere die FPÖ seit langem, dass etwa die Berufschulkosten von der öffentlichen Hand übernommen werden sollten, um mehr Anreize für die Lehrlingsausbildung zu schaffen, so Kickl. Österreich solle sich im Bereich des Arbeitsmarktes nicht von der Zuwanderung abhängig machen. Laut ÖGB habe sich beispielsweise das Lehrstellenangebot in Österreich in den vergangenen 15 Jahren um 85.000 freie Plätze reduziert.

Die Kindergärtner und Volksschullehrer würden zudem schon jetzt hervorragende Arbeit leisten, so Kickl in Richtung Mitterlehner. Die Schuld für die mangelnden Deutsch-Kenntnisse liege nicht bei ihnen, sondern bei den Eltern von Zuwanderer-Kindern, die oftmals gar keine Bereitschaft zeigen würden, die Landessprache zu erlernen beziehungsweise weiterzugeben. Woher gäbe es sonst zur Genüge Fälle, wo Migranten nach über einem Jahrzehnt in Österreich kaum ein deutsches Wort beherrschen würden, obwohl man ihnen das Geld für Gratis-Deutschkurse förmlich nachwerfe. Zudem gebe es gerade im städtischen Bereich Schulklassen mit über 90 % Ausländeranteil, ein Ergebnis der von ÖVP, SPÖ und BZÖ geförderten und von den Grünen gewünschten Massenzuwanderung. Dass dort in Sachen Deutsch nichts weitergehe, liege auf der Hand. "Für die FPÖ ist klar, dass die österreichische Jugend bei Aus- und Weiterbildung den klaren Vorrang haben muss. Die österreichische Gesellschaft ist es leid, weiterhin für die Integrationsunwilligkeit von Zuwanderern aufzukommen", schloss Kickl.

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