VP-Reichard und Stenzel: Endlich tut sich was am Karlsplatz

Schandfleck muss nachhaltig beseitigt werden

Wien (VP-Klub) - "Endlich werden die langjährigen Forderungen der ÖVP Wien umgesetzt und die Stadt unternimmt etwas, um die Karlsplatz-und Opernpassage attraktiv und hoffentlich auch sicher zu gestalten", so die erste Reaktion der Bezirksvorsteherin des vierten Bezirks, Susanne Reichard.
Nach langer Realitätsverweigerung der Verantwortlichen der Stadt Wien einigte man sich schließlich im Frühjahr 2007 auf die Umsetzung eines Stufenplans, der eine verstärkte Polizeipräsenz, die zusätzliche Installierung von Videokameras sowie eine Verdopplung der Sozialarbeiter von Help-U vorsieht. Dass jetzt in einem weiteren Schritt auch der bauliche Zustand verbessert und die Passage verschönert werden soll, sei ausdrücklich zu begrüßen, so Reichard.

Auch soziale Probleme in Griff bekommen

"Es ist ein guter Ansatz, die Optik in Angriff zu nehmen und dabei auch der Kultur einen breiten Raum zu geben. Wenn aber Stadträtin Brauner meint, mit einer optischen Neugestaltung das Verhalten und soziale Situationen beeinflussen zu können, dann ist sie auf dem Holzweg", so Reichard, "Vielmehr besteht jetzt durch die völlige Neugestaltung die Chance, auch dringend benötigte zusätzliche Sozialräume vor Ort einzurichten um die Probleme in den Griff zu bekommen. Diese sollte man nicht verstreichen lassen."
Auch die Wiener Linien seien hier gefragt, denn es sei für das Gesamtensemble nicht unerheblich, welche Geschäfte und Lokale in den Passagen angesiedelt werden.

Verbesserung für ganz Wien

Auch die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, begrüßt die Tatsache, dass die Stadt Wien nun die Initiativen der Bezirke aufgreift und positive Signale sendet. "Jede Verbesserung im Bereich Karlsplatz und Opernpassage ist ein Gewinn für Wien", so Stenzel.

Ortspolizeiliche Verordnung gegen Alkohol

Dass auch Maßnahmen für mehr Sauberkeit gesetzt werden sollen, sei eine gute Initiative, um das Sicherheitsgefühl der PassantInnen zu heben. "Es wäre aber ebenso dringend notwendig, dass die Stadt Wien über eine ortspolizeiliche Verordnung die Karlsplatz- und Opernpassage zur Alkoholverbotszone erklärt. Auf diese Weise wäre das Alkoholproblem und die damit einhergehenden Missstände auch in den Griff zu bekommen", schließt der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005