Mailath verurteilt Angriff auf die Freiheit der Kunst

Kulturstadtrat lädt zum Diskurs - Aggression und Zerstörung sind keine adäquaten Mittel der Auseinandersetzung

Wien (OTS) - "Die Beschädigung der Statue vor der Kunsthalle am Karlsplatz ist ein übler Anschlag auf die Freiheit der Kunst und auf das Schärfste zu verurteilen", sagt am Dienstag Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einer ersten Reaktion auf den Vandalenakt an der Skulptur "Turkisch Delight" von Olaf Metzel am Skulpturenplatz des Karlsplatzes.

Kunst setzt sich seit jeher mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, mit Spannungsfeldern wie dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Ethnien, Religionen, Kulturen und Haltungen auseinander. Kunst im öffentlichen Raum geht noch einen Schritt weiter und trifft durch ihre Niederschwelligkeit unmittelbar und ungefiltert auf die Öffentlichkeit. "Umso wichtiger ist ein sensibler Diskurs darüber. Deshalb ist es richtig, dass die Kunsthalle ihren Themenschwerpunkt fortsetzt und diskursiv den Umgang Europas mit islamischer Kultur behandelt", betonte Mailath und fügte abschließend hinzu: "Gewalt, Aggression und Zerstörung sind mit Sicherheit keine adäquaten Mittel der Auseinandersetzung." (Schluss) rie

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