Schabl: 850.000 Euro für sozialmedizinische und soziale Betreuungsdienste

Ausweitung von Pflegestunden entlastet pflegende Angehörige

St. Pölten (SPI) - Die NÖ Landesregierung beschloss heute in ihrer Sitzung zusätzliche Gelder in der Höhe von 850.000 Euro für sozialmedizinische und soziale Betreuungsdienste zur Verfügung zu stellen. Die Mittel wurden notwendig, da seit 1. Jänner die Einsatzstunden pro betreute Person von 55 auf 60 Stunden pro Monat erweitert wurden. "Durch die Anhebung konnte eine Verbesserung der Pflege und ein längerer Verbleib der pflegebedürftigen Menschen zu Hause erreicht werden. Weiters kommt es zu einer Entlastung der pflegenden Angehörigen und zu einer Erleichterung im Zeitmanagement für die Pflegekräfte", betont NÖ Soziallandesrat Emil Schabl.****

Dank der medizinischen Entwicklung werden die Menschen immer älter -und selbstverständlich steigt gleichermaßen der Pflegebedarf für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Anteil der sehr alten Menschen an der Gesamtbevölkerung wird sich bis 2030 voraussichtlich verdoppeln. Diese demografische Entwicklung macht es notwendig, auch in Zukunft verstärkt in die Pflege und Betreuung zu investieren. "Geleitet vom Grundsatz ‚Altern in Würde’ müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es älteren Menschen erlauben, möglichst lange im von ihnen bevorzugten Lebensumfeld leben zu können und dieses mitzugestalten", so Schabl abschließend.
(Schluss) ha

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