FP-Kasal: Letztes Weihnachtsfest im Haus "Rosenberg"?

Wehselys will alte Menschen beinhart auswaggonieren

Wien, 12-12-2007 (fpd) - SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely möchte das Pensionisten-Wohnhaus "Rosenberg" im 13. Bezirk schließen und schleifen, warnt der Hietzinger FPÖ-Klubobmann Mag. Günter Kasal und kündigt massiven Widerstand gegen die Pläne des Rathauses an. Das Haus befindet sich in der Rosenhügelstraße 192, wurde 1978 eröffnet und verfügt über 218 Einpersonen¬-, 26 Zweipersonen-Appartements. Das über 30.000 m2 große Grundstück ist zum Teil bewaldet.

Durch die geplante Schließung des Geriatriezentrums am Wienerwald und den vorgesehenen Verkauf des gesamten Geländes wird dringend ein neuer Standort in Hietzing benötigt. Die zuständige Stadträtin Wehsely überlegt den Umbau bzw. Abriss des bei den Bewohnern sehr beliebten Pensionistenwohnhauses, um das Objekt für ein neues Geriatriezentrum zu nutzen. Eine Aufnahmesperre wurde bereits verfügt, ist Kasal erbost.

Ein diesbezüglicher SPÖ-Antrag in der Sitzung der Bezirksvertretung in Hietzing wurde am 5. Dezember mehrheitlich mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP abgelehnt. Kasal fordert daher, die Aufnahmesperre rückgängig zu machen. Zudem müsse das Geriatriezentrums am Wienerwald erhalten bleiben. Ein dahingehender FPÖ-Antrag in der letzten BV-Sitzung wurde mehrheitlich angenommen.

Dadurch ist der Abrissbirnen-Plan von Wehsely obsolet. Trotzdem möchte sie am 12. Dezember um 17.00 Uhr im Haus Rosenberg die betagten Menschen "sanft" überreden, ihre Habseligkeiten zu packen und einer ungewissen Zukunft entgegen zu gehen. Diese soziale Eiseskälte der SPÖ-Stadträtin gegenüber älteren Menschen wenige Tage vor Weihnachten macht betroffen, meint Kasal. (Schluss)am

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