Niederwieser zu FCG-Lehrergewerkschaft: Weniger Jammern, mehr Konstruktivität

Wien (SK) - Kopfschütteln löst bei SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser der heutige offene Brief der FCG-Lehrergewerkschafter aus: "Von Profis erwarte ich mir mehr als Gejammere oder kryptische Andeutungen, sondern konkret diskutierbare und umsetzbare Konzepte", kritisiert SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Dienstag. "Nachdem AHS-Lehrergewerkschafterin Scholik und Co. unter Ministerin Gehrer fast ein Jahrzehnt im selbst gewählten Tiefschlaf verbracht haben, sehen sch die schwarzen Gewerkschafter jetzt offenbar als Propagandisten der konservativen Bildungspolitik", so Niederwieser. ****

Erst unter Ministerin Claudia Schmied und Sektionschef Dobart kommen die Pädagogischen Hochschulen in Schwung, so Niederwieser. Im übrigen seien viele der Forderungen der schwarzen Gewerkschafter ohnehin bereits auf Schiene: Von der gesetzlichen Verankerung der Klassenschülerhöchstzahl 25 bis zu Initiativen gegen Gewalt an Schulen. Auch das Dienstrecht an den PH könne im Zuge einer allgemeinen Dienstrechtsreform im Öffentlichen Dienst bald gelöst werden. "Wir nehmen die Vorschläge der FCG-Lehrer ernst - sie sind aber nicht der einzige Maßstab der Bildungspolitik; genauso wichtig sind uns die Anliegen der SchülerInnen und Eltern; und auch der Blick der BildungsexpertInnen auf unser Schulsystem ist wichtig - "auch wenn sich Teile der ÖVP damit schwer tun, weil die Experten-Analyse oft nicht ins ideologische Bild der ÖVP passt", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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