FP-Lasar: Das Hanusch-Krankenhaus "erwirtschaftet" einen Gutteil des WGKK-Defizit!

Die Wiener Gesundheitspolitik braucht einen Paradigmenwechsel und keine "schönen Worte"!

Wien, 11.12.2007 (fpd) - Anstatt den Patienten pausenlos weitere Hürden aufzubauen, sollte der WGKK Chef Bittner sich lieber Gedanken darüber machen im eigenen System die Kosten zu senken. Die jahrelangen Verfehlungen der Wiener Gebietskrankenkasse dürfen nicht an Ärzten oder Patienten ausgetragen werden, denn die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht auf einen gesicherten Versicherungszustand. Die Wiener Gesundheitspolitik brauche dringend einen Paradigmenwechsel, wenn man das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft garantieren wolle, so heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar.

Rund 80 Millionen Euro werden jährlich missbräuchlich verwendet - die Tendenz ist dabei stark steigend. Gerade die Krankenkasse in der Bundeshauptstadt - mit der höchsten Zuwandererquote und den meisten Sozialfällen - muss erheblich mehr Geld aufbringen als sie einbezahlt bekommt. Und dass eine derartig unkontrollierte Massenzuwanderung auf kurz oder lang zum Ruin des Sozialsystems führen musste, liege auf der Hand.

Jetzt sei es auch an der Zeit die "goldenen Kälber" der WGKK genauer unter die Lupe zu nehmen. Faktum sei nämlich, dass z.B. das Hanusch-Krankenhaus für den größten Defizit-Brocken innerhalb der WGKK verantwortlich zeichne. Auch wenn die Stadt Wien jährlich rund 30 Millionen an hart verdienten Steuergeldern in diesen Finanzmoloch "buttere", so zeige dies, dass man innerhalb der Wiener Sozialdemokratie das Wirtschaften bis zum heutigen Tage nicht gelernt habe. Neben den Finanzfiasken der verstaatlichten Industrie Mitte der 80´er Jahre, dem ruinösen Konkurs des Konsum in den 90´ern und der wirtschaftlichen Implosion der BAWAG, sei die Wiener Gebietskrankenkasse offenbar der nächste Sündenfall der SPÖ, der kurz vor dem Super-Gau stehe. Häupl, Brauner und Bittner wären jedenfalls gut beraten, schleunigst die Notbremse zu ziehen, und das Problem an der "Wurzel" zu packen. Andernfalls brauchen wir uns spätestens in einem Jahr keine Gedanken mehr über die WGKK machen, da diese dann höchsten noch ein Fall für den Insolvenzrichter ist, so Lasar abschließend. (Schluß)

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