ÖAMTC: Hände weg von gebrauchten Winterreifen

Das Vorleben der Reifen bestimmt Sicherheit und Lebensdauer

Wien (OTS) - Wenn es die ersten Engpässe bei Winterreifen gibt und der Wunschreifen nicht mehr verfügbar ist, kaufen manche gebrauchte Reifen."Der Reifen ist wie ein Elefant, er merkt sich alles und vergisst nichts", sagt ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel. "Darum ist auch vom Kauf gebrauchter Reifen dringend abzuraten, weil einem das 'Vorleben' des Pneus unbekannt ist. Gebrauchte Reifen können Schäden aufweisen, die nur ein Experte erkennt bzw. sogar für dessen freie Auges unsichtbar sind." Im schlimmsten Fall kann es durch fehlerhafte Winterreifen sogar zu lebensgefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommen.

"Wenn der Reifenvorbesitzer beispielsweise mit falschem Luftdruck unterwegs war, können Reifenschäden durch starke Erhitzung beim Abrollen entstanden sein", erklärt der ÖAMTC-Experte. Überfährt man Hindernisse wie Randsteine oder Schlaglöcher können die Reifen massiv leiden, zurückbleibende Schäden bleiben dem freien Auge oftmals verborgen.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Lagerung der Reifen. Werden sie zum Beispiel in einer Gartenhütte falsch aufeinandergestapelt oder direkt der Sonne ausgesetzt, muss man mit Schäden rechnen. Denn für die Gummimischungen sind extreme Temperaturunterschiede denkbar schlecht. "Auch diese Schäden lassen sich kaum feststellen und der Käufer geht mit der Nutzung von unsachgemäß gelagerten Reifen ein hohes Risiko ein", erklärt der ÖAMTC-Experte. Am besten bewahrt man die Reifen dunkel und trocken, auf Felgen, liegend übereinander gestapelt oder an der Wand hängend auf. Für die Lagerung gilt: Zu feuchte Keller oder heiße Dachböden sind tabu.

"Wer bei Winterreifen kein Sicherheitsrisiko eingehen will, greift nur auf neue Reifen aus dem Fachhandel zurück", sagt Eppel abschließend. Entscheidungshilfe bietet der aktuelle ÖAMTC-Winterreifentest, abrufbar unter www.oeamtc.at/winterreifentest.

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