FP-Schock: Offensichtliche Verfälschung und bewusste Missinterpretation der Kriminalitätsstatistik

Frisierte Statistiken verschleiern tatsächliche Lage - Personalstand der Exekutive noch immer weit unter dem Soll!

Wien, 10.12.2007 (fpd) - Durch die augenscheinliche Verfälschung und bewusste Missinterpretation der Kriminalitätsstatistik versucht man offenbar immer noch die Bevölkerung in Wien zu täuschen. Mehrere Straftaten, die von ein und derselben Person verübt worden sind, werden als einziges Delikt gewertet. Im Falle einer Aufklärung wird jedoch jede einzelne Straftat in die Quote eingerechnet. Mit einem derartigen Vorgehen, verschleiert man jedoch die tatsächlichen Verbrechenszahlen und "frisiere" die Aufklärungsquote nur nach oben, so der FPÖ-Wien Klubobmann, DDr. Eduard Schock vor dem Hintergrund der jüngst veröffentlichten Kriminalstatistik.

Die jüngst veröffentlichte Kriminalitätsstatistik des Innenministeriums verdeutlicht aber nicht nur die besorgniserregende Vorgehensweise des Innenministers sondern beweist wieder einmal, dass in der Bundeshauptstadt ein eindeutiger und massiver Personalmangel bei der Polizei herrscht. Fraglich sei nur, wie die Statistik nach dem Weihnachtsgeschäft aussehen wird. Gerade die Vorweihnachtszeit sei ja ein Paradies für Kleinkriminelle. Es sei daher schnelles Handeln gefordert - will man Wien wieder zu einer wirklich sicheren Stadt machen, meint Schock.

Schon vor 3 Jahren hat die FPÖ in Wien das Modell der bayrischen Sicherheitswacht analog auch für Wien gefordert. Damit, könnte man genau jene Kleinkriminalität wirksam bekämpfen, die gerade in der Adventszeit zu einem immer größeren Ärgernis bei den Wienerinnen und Wienern wird.
Weiters fordert der FP-Klubobmann Herrn Bürgermeister Häupl auf, endlich tätig zu werden und den Druck auf seine Freunde in der Bundesregierung zu erhöhen. Wien braucht 1600 Polizisten mehr auf der Straße und das am Besten schon seit gestern, so Schock abschließend. (Schluss) paw

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