Medizinerkongress zum Thema Menopause-Andropause in Wien zeigt modernste Präventionsstrategien auf

Wien (OTS) - In einer Zeit, in der die Finanzierbarkeit des Medizinsystems breit diskutiert wird rückt die Bedeutung sinnvoller und moderner Präventionsstrategien von Krankheiten in den Mittelpunkt des Interesses von Medizinern und einer breiten Öffentlichkeit. Die Konferenzsäle im Wiener Hilton Hotel beim "Menopause - Andropause Kongress", (6. und 7. Dezember 2007), der vom Wiener Gynäkologen Prof. Dr. Johannes C. Huber und der Austrian Anti Aging Society ausgerichtet wird, sind bis auf den letzten Platz besetzt. Die Ärzte und Ärztinnen, die an diesem Kongress teilnehmen, wollen die neuen Strategien und Konzepte der Gesundheitsprävention und Alterungsprävention kennenlernen und diskutieren. Dabei geht es um die Analyse der Alterungsprozesse und wie man vorzeitiges Altern verhindern und gesunde Lebensjahre dazu gewinnen kann.

So wurde zum Beispiel Selen als eine Substanz identifiziert, die nachweislich das Auftreten von Krebserkrankungen, wie zum Beispiel das Prostatakarzinom verhindern kann. Prof. Dr. J. Huber hielt einen Workshop über die Krankheitsfördernde Wirkung von übergroßen Mengen an viszeralem Bauchfett und zeigte auf, dass dieses im Menschen einen chronisch entzündlichen Prozess bewirkt, gesteuert durch die Aktivierung des Entzündungsfördernden NF-kappa B.

Atherosklerose, Alterung und Krebs werden durch chronisch entzündliche Prozesse gefördert. Alterungsprävention durch Sirtuine, wie durch das zum Beispiel im Rotwein enthaltene Resveratrol, und durch NAD+ ist heute bereits möglich. Huber bricht wie immer eine Lanze für eine Einschränkung der Kalorienzufuhr, speziell am Abend (Dinner Cancelling), zumindest an zwei Tagen in der Woche. Dadurch zeigt sich ein deutlicher Antiaging Effekt, wie er zum Beispiel an der Bevölkerung der Insel Okinawa im Pazifik studiert werden konnte, wo es die meisten fitten und gesunden Hundertjährigen auf der Welt gibt.

Soja statt zu viel Fleisch in die tägliche Ernährung einzubauen wirkt über verschiedenste Mechanismen gesund erhaltend und kann das frühzeitige Altern und das Auftreten bösartiger Erkrankungen verhindern. Soja in der Diät kann außerdem den Verlauf zahlreicher Erkrankungen positiv beeinflussen, wie in einem Lunchsymposium, in dem Prof. Dr. Metka zu diesem Thema referierte, sehr ausführlich vorgetragen wurde. Trinkbare Soja-Produkte sind heute bereits in den meisten Supermärkten für jedermann erhältlich.

Ein Kongress wie dieser ist ein Schritt in Richtung eines modernen Gesundheitssystems, in dem Vorbeugung von Krankheiten und positive Beeinflussung von Alterungsprozessen einen großen Stellenwert haben wird, als es im derzeitigen System der Fall ist.

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