SCHEIBNER: "Beantwortung der Dringlichen Anfrage war dem Hohen Haus würdig"

"Wir müssen aber auch über die Gewalt von Kindern an Kindern diskutieren"

Wien (OTS) - "Leider benötigt es immer so grauenhaften Anlässe, daß dann eine Debatte in Gang gesetzt wird. Ich hoffe sehr, daß dann die Regierung nicht wieder mit der Vergessenskurve rechnet. Wir werden aber auf alle Fälle dafür sorgen, daß dies nicht passiert und daher von der Regierung konkrete Maßnahmen einfordern", meinte heute BZÖ-Klubobmannstellvertreter Abg. Herbert Scheibner im Zuge der Dringlichen Anfrage.

Die Beantwortung der Dringlichen Anfrage sei hervorragend. "Noch selten haben wir in letzter Zeit eine so umfassende, klare und detaillierte Anfragebeantwortung bekommen. Diese Beantwortung war dem Hohen Haus würdig. Weniger würdig war aber die Replik der SPÖ auf diese Anfrage", betonte Scheibner.

Die Jugendwohlfahrt sei schon eine Frage des Nationalrates, denn warum müssen die Jugendfragen in Vorarlberg anders behandelt werden als im Burgenland. Das gehört bundesweit geregelt oder zumindest koordiniert. Darüber gehört diskutiert", stellte Scheibner fest.

"Wir müssen aber auch über die Gewalt von Kindern an Kindern diskutieren. Hier gibt es viel zu wenige Maßnahmen der Prävention. Man sollte Kinder nicht einsperren, wenn sie Straftaten oder Gewalttaten begehen, aber man muß signalisieren, daß es eine Reaktion in Form der Unterstützung, der Betreuung, der Behandlung gibt", meinte Scheibner.

Im Sinn einer besseren Vernetzung der Jugendwohlfahrtsbehörden und einer generellen Anzeigenpflicht sowie einer besseren finanziellen Dotierung dieser Behörden brachte Scheibner dazu zwei Entschließungsanträge ein. "Sie alle sind eingeladen, diese Anträge zu unterstützen, damit diese dann in konkreten Gesetzen gegossen werden können", schloß Scheibner.

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