Krainer und Maier: Molterer soll Runden Tisch zu AMIS einberufen

Verzögerungen weder im Sinne der Steuerzahler noch der Geschädigten

Wien (SK) - Als "unbedingt unterstützenswert" bezeichnen SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer und der Vorsitzende des Konsumentenschutzausschusses Johann Maier den Wunsch der Anwälte der Geschädigten im AMIS-Finanzskandal nach einem Runden Tisch, um eine Gesamtlösung für alle Beteiligten zu finden. "Finanzminister Molterer ist einmal mehr gefordert, in dieser Causa tätig zu werden und den gewünschten Runden Tisch einzuberufen", betonen Krainer und Maier. ****

Krainer ist davon überzeugt, dass jede weitere Verzögerungstaktik im Prozess zu mehr Schaden für die österreichischen Steuerzahler führen würde: "Eine Berufung würde die Republik Österreich aufgrund der vorliegenden Fakten höchstwahrscheinlich noch teuerer zu stehen kommen, als sich die ohnehin erwartbaren Zahlungen belaufen. Es kann nicht sein, dass die Republik Österreich noch mehr belastet wird, nur weil Molterer nicht eingestehen will, dass es unter dem ehemaligen Finanzminister Grasser ein schweres Versagen der Aufsichtbehörden gegeben hat", so Krainer.

"Darüber hinaus ist es unzumutbar, dass die geschädigten Anleger noch länger auf ihr Recht warten müssen", ergänzt Maier. Der Fall AMIS mit seinen tausenden Geschädigten zeige einmal mehr, so der Vorsitzende des Konsumentenschutzausschusses, die Notwendigkeit der Einführung von Sammelklagen und Musterverfahren in der Zivilprozessordnung. (Schluss) ps/mp

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