VP-Gerstl ad Hora: "Vorwärts Genossen, wir müssen zurück"

Politik ohne Einbindung der Betroffenen funktioniert nicht

Wien (VP-Klub) - Amüsiert über die Ausführungen von SP-Hora zeigte sich der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl. "Es ist schon fast rührend, wie die SPÖ nun versucht, nach dem Motto ’Vorwärts Genossen, wir müssen zurück’, in Sachen Rothneusiedl Geschichtsfälschung zu betreiben. Der unhaltbare Vorwurf Horas, die ÖVP biege Fakten zurecht, richtet sich von selbst. Schließlich ist der Auftritt der Finanzstadträtin, bei dem sie den Bau der U1 nach Rothneusiedl als großen Erfolg für die weitsichtige - schon beinahe visionäre - Stadtplanungspolitik der SPÖ verkauft hat, in Print- und elektronischen Medien dokumentiert. Nun fällt ihr offenbar auf den Kopf, dass selbst in Wien Politik ohne Einbindung der Betroffenen nicht funktioniert. Daher bleibt auch der Vorwurf ’Versprochen -gebrochen’ uneingeschränkt aufrecht!"

Gerstl weiter: "Ähnlich herzig ist die Verwunderung Horas über die Grundstückspreise in Rothneusiedl. Entweder ist diese Verwunderung gespielt, oder echt - in letzterem Fall empfehle ich Kollegen Hora ein Privatissimum über Marktwirtschaft. Denn wer glaubt, einen U-Bahn-Ausbau in ein Stadterweiterungsgebiet groß ankündigen zu müssen und dann damit rechnet, dass die Grundstücksbesitzer ihr Eigentum in einem Akt der Nächstenliebe und karitativem Eifer der Stadt schenken, lebt hinterm Mond und hat damit kein Recht, über ’Mondpreise’ zu fabulieren. Fakt ist: Die ÖVP Wien steht zu vernünftiger und koordinierter Stadtplanung und -erweiterung, lehnt aber Chaospolitik à la Schicker und Brauner dezidiert ab."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006