Verkehrsdienstevertrag - SP- Hora: Wien leistet markanten finanziellen Beitrag zum S-Bahn-Betrieb in Wien

Wien (SPW-K) - "Es ist ewig die gleiche Malaise mit dem Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Gemeinderat Gerstl. Er fordert immer wieder Geld von der Stadt für Verkehrsinvestitionen, für die eigentlich andere aufkommen müssten", stellte Donnerstag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora im Pressedienst der SPÖ Wien, zu der Kritik des ÖVP-Politikers am neuen Verkehrsdienstevertrag zwischen der Stadt Wien und den ÖBB fest. Für die S-Bahnlinien im Umland von Wien sind die Ansprechpartner der Bahn die Bundesländer Niederösterreich und Burgenland, für den Bereich in der Kernzone 100 des VOR die Stadt Wien", erklärte Hora.

Was Gerstl einen Tropfen auf den heißen Stein bezeichne, sei immerhin eine Erhöhung des Anteil Wiens innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren um mehr als 50 (!) Prozent gegenüber dem vorigen, heuer auslaufenden Abkommen, so Hora weiter. Damit leiste die Stadt einen spürbaren finanziellen Beitrag für den S-Bahn-Verkehr in Wien. Hora:
"Kollege Gerstl übersieht zudem, dass der Betrieb der S-Bahn grundsätzlich Aufgabe der ÖBB ist und das stadteigene Verkehrsunternehmen Wiener Linien mir ihren täglich rund zwei Millionen Fahrgästen den weitaus größeren Teil des öffentlichen Verkehrs in Wien bewältigt. Die ÖBB sind jedenfalls mit dem Anteil Wiens an der S-Bahn-Finanzierung zufrieden. Das, und nicht die üblichen Lizitationen Gerstls sind für Handlungen der Stadtregierung entscheidend", schloss Hora. (Schluss)

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