FP-Jung: Kleines Glücksspiel: Ein SPÖ-Märchen ohne Happy End

Zynismus Valentins ist menschenverachtend

Wien, 06-12-2007 (fpd) - Der Zynismus mit dem der SP-Gemeinderat Valentin die gegenwärtige Rechtslage für das Kleine Glücksspiel in Wien lobpreist, ist angesichts der explodierenden Zahlen bei den Spielsüchtigen ungeheuerlich und menschenverachtend, sagt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung zur Debatte um die längst überfällige und von Bürgermeister Häupl für spätestens Herbst 2006 zugesagte Verschärfung des Gesetzes.

"Versprochen und gebrochen", anderes ist man von der SPÖ auch nicht gewöhnt. Wie üblich redet man sich auf den kleinen Koalitionspartner auf Bundesebene aus, wohl wissend, dass das Kleine Glücksspiel in die Gesetzeskompetenz des Landes fällt. Schöne Worte vor laufender Fernsehkamera, während gleichzeitig brutale Interventionen zur Verhinderung oder zumindest Entschärfung der ORF-Berichte laufen:
Der Gehorsams der SPÖ gegenüber den Profiteuren aus dem Leid der Spieler und ihrer Familien ist bereits sprichwörtlich.

Bei der ÖVP, deren Minister Hahn ja einmal eine Spitzenposition im Glücksspielbereich besetzte, versteht man die Unterstützung für diese Branche ja noch. Warum jedoch die SPÖ-Wien, nicht gerade zur Freude ihrer Staatssekretärin Kranzl, für einige Großverdiener und gegen die Interessen der Spieler und ihrer Familien agiert, bleibt ungeklärt und ärgerlich. Die FPÖ hat für Banditen, auch wenn sie einarmig sind, jedenfalls keine Sympathien, so Jung. (Schluss)am

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