Jakob Auer: Sämtliche Spielräume des EU-Beihilfenrechts ausnutzen!

Kleine und mittlere Betriebe sind das Rückgrad der österreichischen Wirtschaft

Wien (ÖVP-PK) - 306.400 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrad des österreichischen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes. Sie geben rund 1,3 Millionen unselbständig Beschäftigen Arbeit und Lohn und erwirtschaften rund 288 Milliarden Euro Umsatz. "Aber genau diese Betriebe brauchen bei der Verfügbarkeit von Risikokapital wie bei der Eigenkapitalausstattung mehr Engagement der öffentlichen Hand, vor allem aber auch von der EU", verwies der ÖVP-Obmann im parlamentarischen Budgetausschuss Abg. Jakob Auer heute, Donnerstag, im Rahmen der Plenardebatte zum Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften-Gesetz (MiFiG) auf den Umstand, dass gemessen am Investitionsvolumen das Aktivitätsniveau des österreichischen Risikokapitalmarktes in der EU weit abgeschlagen im hinteren Drittel liegt . ****

Aufgrund europarechtlicher Bedenken mussten die staatlichen Beihilfen zur Förderung von Risikokapitalinvestitionen der KMU geändert werden. Die neue, europarechtskonforme Mittelstandsfinanzierung sieht unter anderem vor, dass zur Gründung einer MiFiG nicht nur die Rechtsform einer Aktiengesellschaft, sondern auch die kostengünstigere Rechtsform einer GmbH möglich ist. Das Gründen einer Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft wird wesentlich erleichtert. "Gerade junge Unternehmen in Zukunftsbranchen sind in ihrer Entwicklung auf ausreichend Eigenkapital angewiesen. Hier ist ein stärkeres Engagement der öffentlichen Hand durchaus notwendig", fordert Auer vor allem von Brüssel mehr Unterstützung statt Einschränkungen.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0012